12.03.2013 | Anderwärts

Lieber keine Zukunft?

Die schlechte Nachricht: Die westliche Industriegesellschaft ist am Ende. Die gute: Echte Veränderung von Gesellschaft und Wirtschaft ist möglich, sagt der Sozialpsychologe Harald Welzer. Aber nicht mit unseren Parteien und ihrem Personal. Und schon gar nicht mit den Grünen. Von Peter Unfried, Berlin.

12.06.2012 | Nach der Modernisierung

Die Wiederentdeckung der Peripherie

Die Finanzkrise ist ein weiterer Symptom für eine „Krise der Zentralität“ – und auch sie führt zu einer Neuaufwertung der „kreativen Marginalität“. Während die Zentren die Modernisierung vorangetrieben haben, wird der Motor der zukunftsfähigen Entwicklung vor allem in den Peripherien liegen. Von Davide Brocchi, Köln.

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21.02.2012 | Ökonomie

Geschenkte Kartoffeln und Geld umsonst

Energieautarke Dörfer, eine Chemie ohne Erdöl und Banken, die Geld verwalten und nicht verzocken. Annette Jensen setzt dem Bruttosozialprodukt das Bruttosozialglück entgegen. Von Heike Holdinghausen, Berlin.

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24.10.2011 | Wirtschaft

„Du musst ein Schwein sein“

Die Machiavellisten sind die besten Unternehmensgründer. So lautet das Ergebnis einer interdisziplinären Studie von Wissenschaftlern. Schließen sich Erfolg in der heutigen Wirtschaft und eine gesellschaftliche Verantwortung doch aus? Von Florian Klebs, Universität Hohenheim.

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20.07.2011 | Organisierte Kriminalität

Deutschland braucht kulturelle Antikörper gegen die Mafia

2009 berichtete das englische Tageblatt The Guardian, dass die Mafia bereits 14,6 Prozent des italienischen Bruttosozialproduktes kontrolliert. Die neapolitanische Camorra und die kalabrische `Ndrangheta beherrschen den überaus lukrativen Kokainmarkt in ganz Europa, während der russische Energiemarkt in der Hand der russischen Mafia ist. Ähnliche Zustände stehen auch Deutschland bevor, wenn die Bekämpfung der Mafia nicht verstärkt wird. Von Roberto Scarpinato, Bensberg / Palermo.

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03.07.2011 | Energiepolitik

Die Energiewende und die Gesellschaft der (nahen) Zukunft

Bei der Energiewende geht es um viel mehr als das Ersetzen von fossilen Energieträgern durch erneuerbare Energieträger. Das heute dominante Wirtschafts- und Gesellschaftsmodell muss dabei überwunden werden. Von Robert Zion, Gelsenkirchen.

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06.06.2011 | Wachstum

“Es muss auch mal Schluss sein”

Im Wirtschaftsaufschwung boomt die Kritik an der Doktrin des "Immer mehr". Der Attac-Kongress "Jenseits des Wachstums" warf aber vor allem Fragen auf. Von Felix Lee (taz), Berlin.

17.04.2011 | Essay

Fukushima, l’horreur

Oder der Traum ökonomischer Rationalität gebiert ungeheure Katastrophen. Von Elmar Altvater, Berlin.

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04.04.2011 | Vom Wert der Gemeingüter

Wem gehört das Wasser, wem gehören unsere Gene?

“Ich bin dagegen, bei jedem Problem die Lösung ausschließlich beim Markt oder beim Staat zu suchen. Es gibt auch noch andere Wege,” sagt die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom. Von Anja Volkmer, München.

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16.03.2011 | Dioxin

Demokratie der Stoffe

Jeder hierzulande ist mit Dioxin verseucht. Die einen mehr, die anderen weniger. Von Heike Holdinghausen (taz), Berlin.

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