Ist die Universität ein Zukunftslabor oder eine Kaderschmiede? Es waren die Universitäten, die unsere Gesellschaft immer wieder in Bewegung brachten. Gleichzeitig gehören viele Akademiker zu jener Elite, die unsere Gesellschaft zu einer sozialen und ökologischen Krise geführt hat.
Zwischen 2001 und 2005 sind rund 10.000 Kulturunternehmen in Deutschland neu entstanden. Dabei handelt es sich weniger um „Global player“, etwa der Filmwirtschaft, der Popmusikbranche und des Verlagswesens, sondern vor allem um kleine und Kleinst-Unternehmen (vgl. Söndermann in: Materialien zur 2. Jahrestagung Kulturwirtschaft, Berlin 2005). Auslöser für diesen Boom kleiner Kulturunternehmen ist zum einen der Strukturwandel des Kultursektors: Im öffentlichen Kulturbetrieb werden zunehmend Stellen abgebaut und Aufgaben an externe Dienstleister vergeben, während im dritten Sektor und in der Kulturwirtschaft neue Anbieter entstehen. Insgesamt ist eine zunehmende Ökonomisierung und zugleich Professionalisierung des Kultursektors zu beobachten.
Die Initiative für Nachhaltigkeit der Universität Duisburg-Essen bietet Studenten, Dozenten und der interessierten Öffentlichkeit eine Plattform sowie eine Vortragsreihe zum Thema Nachhaltigkeit.
Schon jetzt zeichnet sich in Deutschland eine Kluft ab zwischen einer akademischen Elite, deren Forschung überaus großzügig gefördert wird, und WissensarbeiterInnen, die ihre Projekte neben der Lehre mit geringen finanziellen Mitteln und viel Idealismus betreiben.
Mir fällt in unserer heutigen westlichen Welt kein Intellktueller ein, der in Status und Einfluss vergleichbar wäre mit Emile Zola, Jean-Paul Sartre oder auch Rudolf Augstein…
An der Universität Bonn werden schon mehr als ein Dutzend Lehrstühle von Privatfirmen bezahlt, an der Universität Dresden finanziert vodafone einen Lehrstuhl, dessen Inhaber die Netzwerke zwischen Hochschule und Industrie knüpft. All das gilt heute nicht mehr als anstößig, sondern als Nachweis von Reformfreude und Modernität.
Während internationale Organisationen wie die UNESCO eine stärkere Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die politischen Entscheidungen befürworten, werden die acht Mächtige der Welt durch Marine, Luftwaffe und zwölf Kilometer Zaun von den Globalisierungskritikern getrennt. Am Liebsten würde das Innenministerium die Demokratie für zwei Monate außer Kraft setzen, um die „Ordnung“ zu garantieren: Genua 01 lässt grüßen! Ein Bericht über die angeblichen „Terroristen“.
Hohe Studentengebühren, Studium wie eine Berufsausbildung, kaum Förderung der Eigenständigkeit. Auch die kanadische Universität ist bereits globalisiert. Andererseits bietet die Universität von Vancouver ein starkes Angebot an Natur und soziale Aktivitäten.
Die Geschichte der Universität in Oldenburg ist ein Hinweis dafür, dass nicht Universitäten einen Beitrag „an der Planung einer zukünftigen Gesellschaft“ leisten, sondern die Wucht der Marktmacht in der Gesellschaft Universitäten verplant.
Mexico is a key state in terms of both bio-diversity and cultural diversity, and yet many Mexicans are not really aware of that. How does the University of Mexico-City want to rise up to the challenge of sustainability?
Die wissenschaftliche Bilanz nach dreizehn Jahren: Eine Dissertation, einige wenige Aufsätze und Kongressbeiträge; in der Lehre viele bereichernde Seminare und Übungen mit interessierten Kommilitonen, aber auch zigmal das gleiche Einführungsseminar mit immer wieder dem gleichen Stoff. Würde man es nochmal annehmen das Angebot zur Promotion und zum Einstieg in eine wissenschaftliche Laufbahn?
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