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09.09.2007 | Angstgeschichte
Von der nuklearen Auslöschung zur Umweltkatastrophe: Eine Tagung zur "Politik der Angst" am Hamburger Institut für Sozialforschung.
Von Ines Kappert, Hamburg.
06.08.2007 | Hauptstadtentwürfe
Was haben lateinamerikanische Despoten und die deutsche Bundesregierung gemeinsam? Kapitale Träume. Welchen unterschied die Realität hingegen mauert, lesen Sie selbst….
Von Hans Hübner, Köln.
08.05.2007 | Bewegte Demokratie

Soziale Bewegungen wachsen in einem gesellschaftlichen Kontext, der von sozialen Spannungen und Widersprüchen beherrscht ist. Die 68er-Bewegung ist das beste Beispiel dafür.
Von Klaus Schmidt, Köln.
06.05.2007 | Politik
Wahlen sind keine ausreichende Voraussetzung für eine Demokratie. Was der Westen unter "Demokratie" versteht, ist nur eine der möglichen Formen von Demokratie. Der Export eines undifferenzierten Rezeptes von Demokratie kann woanders Krankheiten eher verschlimmern als heilen, insbesondere wenn der Kontext unberücksichtigt bleibt.
Von Hans Hübner, Köln.
03.05.2007 | Bewegte Demokratie
Erst vor 100 Jahren durften die Frauen in Europa wählen. Noch heute verdienen sie weniger als Männer. In den Unternehmen werden sie nur als potenzielle Mütter betrachtet und kommen deshalb für höhere Posten nicht in Frage. Für ihre Gleichberechtigung müssen Frauen immer noch kämpfen, aber bilden keine echte soziale Bewegung mehr.
Von Ruth Weiss
24.10.2006 | Soziale Ungleichheit
Für deutsche Investoren in Brasilien waren Menschen Anfang der siebziger Jahre „Menschenmaterial“. Türkische Gastarbeiter, die 1973 für zumutbare Arbeitsbedingungen und gleiche Bezahlung wie ihre deutschen Kollegen streikten, müssten lernen, dass für ihre Auflehnung im bundesdeutschen Konsenssystem kein Platz ist. Englische Bergbauarbeiter wollten Anfang der achtziger Jahre noch einmal den Klassenkampf ausfechten und scheitern. Welche Rolle spielt eigentlich noch das klassische Proletariat?
Von Hans Hübner, Köln.
26.08.2006 | Literatur im Nationalsozialismus
Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Nelly Sachs verstummten nicht angesichts der Shoah. Die verfolgten Dichterinnen nahmen die Sprache mit ins Exil oder in die innere Emigration.
Von Margret Karsch, Berlin.
26.07.2006 | Nahostkonflikt
Die Öffentlichkeit kann zwischen Tätern und Opfern des Nahostkonflikts nicht mehr unterscheiden – denn der Rache einer Kriegspartei folgt hier eine noch härtere Rache der anderen Kriegspartei.
Von Davide Brocchi, Köln.
24.01.2006 | Frauenmuseum Bonn

In Bonn wurde 1981 das weltweit erste Frauenmuseum gegründet. Jetzt feiert es sein 25. Jubiläum mit zahlreichen Ausstellungen und viel Programm. Neben der Frage nach einer spezifisch weiblichen Ästhetik geht es dabei auch um die Anerkennung von Künstlerinnen und ihre Positionierung am Markt.
Von Käthe Brandt (taz), Berlin.
07.09.2010 | Hilde Domin
Zum Tod der Dichterin Hilde Domin am 22. Februar 2006.
Von Margret Karsch, Berlin.