27.01.2012 | Pessimistisches Szenario

“Eigentlich schon zu spät für Nachhaltigkeit”

Vor der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ äußerte sich der US-Chemiker Dennis Meadows pessimistisch, was die Chancen eines Kurswechsels im Sinne der Nachhaltigkeit angeht.

20.01.2012 | Mehr Hitzewellen

Extreme sind Folge des Klimawandels

Die Moskauer Hitzewelle von 2010 war mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels – anders als bislang teils angenommen. Statt auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen ist der Temperaturrekord in der Region um die russische Hauptstadt auf den langfristigen Trend der Klimaerwärmung zurückzuführen, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent, wie Analysen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ergaben.

11.01.2012 | Banken und Biodiversität

Zwischen Risikovermeidung und ökologischer Verantwortung

Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten trägt weltweit erheblich dazu bei, dass Ökosysteme so funktionieren, wie die Menschen es von ihnen erwarten – angefangen von der Trinkwasserversorgung bis hin zum Schutz vor einer Erosion der Böden. Daher ist nicht allein in der Öffentlichkeit und der Politik, sondern auch in manchen Wirtschaftszweigen das Interesse am Thema "Biodiversität" gewachsen. Gilt das ebenso für Banken? Von Christian Wißler, Bayreuth.

11.12.2011 | Global Governance

Rückschlag in Durban für den Klimaschutz

Die 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zurück. Weder die Beschlüsse zum Kyoto-Protokoll noch der Fahrplan für ein neues weltweites Klimaabkommen sind ausreichend, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. „Angesichts des schwierigen Verhandlungsverlaufes wäre es besser gewesen, die Klimakonferenz hätte keine Beschlüsse gefasst, sondern im neuen Jahr so lange weiter verhandelt, bis ein wirklich gutes Ergebnis erzielt worden wäre“, sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace. Er hat die zweiwöchigen Verhandlungen als Beobachter begleitet. Von Michelle Bayona, Hamburg.

15.11.2011 | Massiver Temperaturanstieg prognostiziert

Rekordsteigerung bei Treibhausgasen

Selbst die pessimistischsten Prognosen wurden noch übertroffen. 2010 stiegen die weltweiten Emissionen von Treibhausgasen stärker als je zuvor. Von Hanno Böck, Berlin.

08.11.2011 | Weltbevölkerung

Wir sind 7 Milliarden

Die Weltbevölkerung hat sich in den letzten 40 Jahren verdoppelt - und wächst weiter, vor allem in den ärmsten Ländern. Eine neue Studie des Berlin-Instituts untersucht, wie sich das Bevölkerungswachstum auf die Entwicklung Afrikas auswirkt und wo die demografischen Chancen liegen. Von Tanja Kiziak und Lilli Sippel, Berlin.

13.10.2011 | Studie

Wirtschaftswachstum macht nicht glücklich

Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie von dem Dresdner Psychologen Hans-Ulrich Wittchen. Von Kim-Astrid Magister, Dresden.

28.09.2011 | Demografischer Wandel

Immer mehr Rentner, immer weniger Erwerbsfähige

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung nimmt in Ausgabe 121 des Newsletters "Demos" die demografische Entwicklung in der EU und die Rentensysteme unter die Lupe. Fazit: Die Rentensysteme müssen auf die demografische Entwicklung in Europa reagieren. Frühverrentung ist ein Auslaufmodell, länger zu arbeiten, lohnt sich nicht überall, Frauen sind immer noch gegenüber Männern benachteiligt. Von Margret Karsch, Berlin.

15.09.2011 | Allmende

Fischerei an der Grenze zum Kollaps

Ökologisch katastrophal, wirtschaftlich unsinnig, aus demokratischer Sicht fragwürdig – so beschreibt der Fischereibiologe Rainer Froese vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR) die europäische und deutsche Fischereipolitik der vergangenen Jahrzehnte. Dabei sind Alternativen schon lange bekannt. Von Andreas Villwock, Kiel.

14.09.2011 | EU und Ernährungsindustrie

Der Etikettenschwindel geht weiter

Das EU-Parlament hat über Informationen zu Lebensmitteln abgestimmt. Die Ernährungsindustrie hat sich in fast allen Punkten durchgesetzt. Von Christiane Groß, Hamburg.

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