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15.05.2008 | Rat der Ex-Muslime
Auch das Recht, an keinen Gott glauben zu dürfen, muss sich erkämpft werden. Und manche setzen dafür sogar ihr Leben aufs Spiel. Ganz weit weg? Nein, gleich hier um die Ecke…
Von Thomas Schmeckpeper
08.05.2008 | Religion und Sexualität
Ay?e ist 19 Jahre alt. Aufgewachsen in Köln-Mülheim war es für sie mit Eintreten der ersten Periode eine Selbstverständlichkeit, von nun an das Kopftuch zu tragen. Nach außen war sie damit eine vorbildliche Muslima. Doch hätte man gedacht, dass der Schein trügt? Sie ist bereits mit 15 entjungfert worden und hat heute schon ihren dritten (heimlichen) Freund.
Von Melanie Görner und Maraike Wenzel, Köln.
12.04.2008 | Identitätsshopping

Der Konsumismus beschert uns Güter, die wir gar nicht brauchen. Doch wenn der Bürger nur noch Käufer ist, stirbt die Demokratie, warnt US-Politikwissenschaftler Barber.
Von Robert Misik, Berlin.
25.11.2007 | Rezeption der Kriegsberichterstattung
Der Zuschauer mag die täglichen Schreckensbilder von Krieg, Blut und Elend nicht mehr sehen. Er schaltet irgendwann ab.
Von Rosemarie Wenzel, Heidelberg.
05.08.2007 | Malerdasein

Schlechte Kunst ist mit einem lauten Konzert unmusikalischer Laien vergleichbar. Einen echten Künstler mache eine gute Mischung aus Besessenheit, handwerklichen Grundlagen sowie gesundes Maß an Anonymität aus.
Von René Böll, Köln.
31.07.2007 | Filmregisseur
Er wurde nicht müde, sein Publikum herauszufordern. Mit "Blow Up" hatte er einen Schlüsselmoment des Kinos geschaffen. Antonioni starb am 30. Juli 2007 im Alter von 94 Jahren in Rom.
Von Diedrich Diederichsen (taz), Berlin.
29.07.2007 | Konzeptkünstlerdasein
Was man nicht sieht, muss man denken, so das Prinzip des Konzeptkünstlers Jochen Gerz. Das Nicht-Sichtbarsein, die Installation des Denkens zeichnet seine Werke aus, wie auch bei seiner Installation „Fontäne der Armen“. Hier konnten Passanten mit Obdachlosen - im Rahmen der Kunstausstellung ganz anderer Art - ins Gespräch treten.
Von Davide Brocchi, Köln.
15.07.2007 | Ausgestellte Kunst
Der Galerist Ernst Hübner sieht seine Galerie als ein Sprungbrett für junge Künstler. Dabei hat er sein Galeristen-Dasein nie als Berufung empfunden. Ganz im Gegenteil: Vom Kunstsammler schlitterte er in den Ausstellenden Betrieb hinein. Und Schuld daran trägt sein Sohn.
Von Ernst Hübner, Frankfurt am Main.
12.05.2007 | Parteileben
Von Rimini kam ich nach Düsseldorf, von der PCI zu den Grünen. Auf der Suche nach politischen Alternativen im Mikrokosmos der Globalisierung landete ich immer wieder beim gleichen Punkt. Wenn die Vielfalt verloren geht, beginnen wir uns im selben Kreis zu drehen.
Von Davide Brocchi, Köln.
02.05.2007 | Gerhart Baum
"Mitgliedschaft in einer Partei ist immer ein Kompromiss" sagt heute Gerhart Baum, freier Demokrat und ehemaliger Innenminister der sozialliberalen Koalition unter Helmuth Schmidt. Er gilt als einer der glaubwürdigsten Politiker der Bundesrepblik und stand der neuen Koalition seiner Partei mit der CDU kritisch gegenüber. Ein Interview von Hans Hübner, Köln.