08.05.2008 | Religion und Sexualität

Islam im Bett

Ay?e ist 19 Jahre alt. Aufgewachsen in Köln-Mülheim war es für sie mit Eintreten der ersten Periode eine Selbstverständlichkeit, von nun an das Kopftuch zu tragen. Nach außen war sie damit eine vorbildliche Muslima. Doch hätte man gedacht, dass der Schein trügt? Sie ist bereits mit 15 entjungfert worden und hat heute schon ihren dritten (heimlichen) Freund.

Von Melanie Görner und Maraike Wenzel, Köln

Ay?e haben wir erfunden, aber wir fragen uns: Gibt es so etwas wirklich? Sexualität und Islam, eine Dichotomie könnte man meinen. Das eine schließt das andere aus. Denn denkt man an das Thema, wird’s uns nicht besonders erotisch ums Herz: Muslimas höchstes Gut ist die Jungfräulichkeit – Unterdrückung keimender Sexualität. Diese wird bis zum Äußersten verteidigt. Man denkt an Zwangsverheiratung – die Durchsetzung nicht-erwünschter Sexualität. Und auch Ehrenmorde – Auslöschung bei heimlicher Sexualität geistern durch unsere Gedanken wie sonst durch die Presse.
Aber sind wir (als Nicht-Muslime) mit dieser Gedankenkette nicht einem Klischee aufgesessen?
Uns gegenüber sitzt Myesser Ildem, eine junge deutsche Muslima. Ihre Eltern stammen aus der Türkei. Sie ist Programmiererin und engagiert im Verein Islamische Frauenforschung und Frauenförderung. Konfrontiert mit unseren Klischeevorstellungen zum Thema Islam und Sexualität muss sie manchmal schmunzeln, uns manchmal Recht geben und manchmal verblüfft sie mit ganz anderen Sichtweisen.

Rollenverständnis

Das gängige Islambild oder sagen wir besser Islam-Klischee beginnt bei einem patriarchalischem Rollenverständnis. Ay?es Mutter ist meistens zu Hause, während der Vater einen Großteil seiner Freizeit rauchend im türkischen Café verbringt. Ihre Brüder genießen ein weitgehend vogelfreies Leben. Im Gegensatz zu Ay?e, die immer bemüht ist, muslimischen Geboten zu folgen. Die Tatsache, dass sie Männer sind, gibt ihnen mehr Rechte als Pflichten. Ay?es Jungfräulichkeit ist für die gesamte Familie höchstes Gut. Sie zu schützen, ist Ehrensache. Die Aufgabe, über Ay?e zu wachen, obliegt der gesamten Sippe: vom Bruder, über den Cousin bis hin zum Onkel. Würden diese Ay?e mit einem deutschen Jungen auch nur Händchen haltend sehen, hätte das fatale Folgen für sie. Denn erwartet wird von einer guten Muslima, dass sie sich auf die Ehe mit einem Muslimen vorbereitet: Das Hymen zu schützen und verteidigen ist erste Muslimapflicht. Und das tun ihre Brüder auch, wenn sie nicht gerade damit beschäftigt sind, deutsche Frauen abzuschleppen, die sind ja so schnell zu haben!

Myesser Ildem schmunzelt, ja diese Fälle gäbe es sicherlich. Dennoch:  Theologisch gesehen geht der Koran von der Gleichwertigkeit zwischen Mann und Frau aus. Die einzige Unterscheidung, die im Koran vorgenommen wird, beziehe sich auf die weibliche Gebärfähigkeit und spätere Rolle als Mutter. Das krasse ungleiche Rollenverständnis, welches immer mit dem Islam in Verbindung gebracht wird, ist nach Myesser Ildems Auffassung nicht unbedingt religiös, sondern traditionell-ethisch begründet. „Ay?es Fall gibt es sicherlich, aber er ist ein Extremfall. Der Koran wird als Begründung dabei vorgeschoben“.

Kopftuch

Ay?e trägt richtig peppige Kopftücher. Und trotzdem: Man hat das Gefühl, dass im Islam gar nichts erlaubt ist, was  – abgesehen von bunten Kopftüchern – Spaß machen könnte. Sobald ein Mädchen mit ihrer ersten Regel zur Frau wird, muss sie plötzlich ihre Haare verhüllen. Gerade jetzt beginnt in der westlichen Kultur eine Zeit, in der Mädchen sich schmücken, schminken, herausputzen. Alle Eltern fürchten sich vor der aufkeimenden Sexualität ihrer Töchter. ZU Recht! Es ist weder für Väter noch für Töchter eine einfache Zeit. Doch es ist kein Grund sie wegzuschließen, ihre Schönheit zu verhüllen. Die Auslegung, Frauen sollten für Männer keinen sexuellen Reiz darstellen, lässt uns Schaudern –  sind islamische Männer solche Bestien? Lüstern, unkontrolliert, vollkommen Trieb gesteuert? Kann sie kein gesellschaftlicher Wertekonsens davon abhalten, jede sich  ihnen bietende Frauenmähne zu besteigen? Muss man da auf Nummer sicher gehen und Frauenreize unter ein Stück Tuch packen?

Myesser Ildem, selbst eine recht ungewöhnliche Kreation von Kopftuch tragend, macht unser Spiel mit: „Männer ihr müsst euch schämen, wenn ihr mit euren Trieben überhaupt nicht mehr zurechtkommt.“ Und fügt hinzu: „Im Koran gibt es Verse, in denen es heißt, dass sich die Frau zum Schutze entsprechend bedecken solle. Das muss im Kontext gesehen werden. Denn zur damaligen Zeit waren auch Christinnen und Jüdinnen bedeckt, um zu signalisieren, dass sie ehrbare Frauen sind.“ Bei Myesser Ildem ist das Kopftuch eine Art Zeichen der Rebellion und Integration in einem: „Ich trage das Kopftuch anders als üblich, weil ich mir von keiner Seite sagen lassen möchte, ob und wie ich es zu tragen habe. Weder darf mir die deutsche Gesellschaft Rückständigkeit und Desinteresse an einer Integration hier zu Lande unterstellen, nur weil ich das Kopftuch trage. Auf der anderen Seite möchte ich damit ein Stückweit Solidarität ausdrücken, ein Zeichen setzen. Die anhaltenden Diskussionen um das Kopftuch unterstützen den Trend, dass immer mehr junge Muslimas das Kopftuch tragen.“ Als eine Art Zeichen: Ihr sagt, ich gehöre nicht zur deutschen Gesellschaft? Na dann erst recht. Das Kopftuch also identitätsstiftend. Das erkläre auch die Mode rund ums Kopftuch, denn das wird durchaus auch mit Minirock und bauchfrei getragen, also ganz konträr zur originären Vorstellung, damit Reize zu vertuschen. „Das Kopftuch dient zu 80% als Schmuck“. Es ist schick, ein modisches Accessoire. Im Kopftuchstreit in Deutschland wird dagegen gern eingewandt, das Kopftuch führe zu einer Stigmatisierung der Frau, die sich den Männern unterzuordnen habe und fördere das Patriarchat. Das Kopftuch stelle ein Kontrollinstrument für heranreifende Mädchen dar. Geht diese Interpretation wohlmöglich an der gelebten Realität vieler moderner Muslimas in Deutschland vorbei?

Wir aber fragen uns, ob und wann dieser modische Trend nicht auch auf nicht-muslimische Mädchen übertragen wird. Denn  vor nicht allzu langer Zeit hatten wir diesen Trend auch in Deutschland. Bis in die 1970er Jahre war es allgemein üblich, modisch und entsprach den herrschenden Konventionen, ein Kopftuch zu tragen. Zur selben Zeit war es völlig selbstverständlich, dass Männer niemals ohne Hut in die Öffentlichkeit gingen. Und richtet man sich nach der Bibel, so sollten Christinnen sich in manchen Situationen ebenfalls verhüllen: „Eine Frau aber entehrt ihr Haupt, wenn sie betet oder prophetisch redet und dabei ihr Haupt nicht verhüllt. Sie unterscheidet sich dann in keiner Weise von einer Geschorenen.“Bibel: 1. Korither 11,5

Zärtlichkeit

Selten sieht man einen Muslimen und eine Muslima Zärtlichkeiten austauschen, na was sagen wir da: Nie. Das höchste der Gefühle sehen wir bei der Begrüßung, und dort auch (nur oder eher?) bei Männern: In einigen arabischen Gesellschaften umarmen und küssen sich Männer zur Begrüßung untereinander. Solche Gesten zeigen einen gewissen Grad der Intimität und werden nicht mit Fremden ausgetauscht. Für deutsche Männer wäre das ein Gräuel. Es käme nicht in Frage einen Freund zur Begrüßung zu küssen, aber die Freundin des Freundes, die darf geküsst werden, wenn auch nur zur Begrüßung und auf die Backe. In manchen muslimischen Kreisen, darf der Ehefrau eines anderen nicht mal in die Augen geschaut werden.

Unsere Gesprächspartnerin widerspricht uns harsch. Denn unter Moslems sei man um ein vielfaches körperlicher, wenn auch oftmals nur mit dem eigenen Geschlecht, so Myesser Ildem. Auch über Sexualität werde viel offener gesprochen. Jedoch habe dies nicht viel mit Religion zu tun, es sei vielmehr kulturell bedingt. Die erste und zweite Generation der türkischen Einwanderinnen hätten beim Thema Sex kein Blatt vor den Mund genommen. „Da haben mir die Ohren geglüht, wenn die über Sexualität, über Details in der Ehe gesprochen haben. Da gab es  kein Tabu, auch nicht wenn junge Mädchen dabei waren“. Diese Offenheit wandelt sich aber laut Myesser Ildem. Die türkische Community, wie sie sie in ihrer Jugend kennen gelernt hat, verschließt sich heute zunehmend vor Fragen und der Natürlichkeit im Umgang mit Sexualität.

Schwimmunterricht

Da befinden wir uns schon beim nächsten Themenpunkt. Wie steht es mit der Sexualität in Bezug auf den schulischen Sportunterricht? Liegt es daran, dass der Körper der Frau sakral ist. Oder trifft eher das Gegenteil zu?
Die Diskussion um die Teilnahme von Muslimas am Schwimmunterricht  zeigt, dass es hier um Fragen der sexuellen Freizügigkeit geht. In der Regel betrifft es dürfen muslimische Mädchen nicht daran teilnehmen. Begründung ist, dass es im Islam unsittlich sei, den Körper einer Frau fremden Blicken zugänglich zu machen. Aber auch Eltern muslimischer Jungs sind daran interessiert, ihre Söhne vom Schwimmunterricht fern zu halten. Grund hierfür ist die besondere Entwicklung, die Kinder zu dieser Zeit durchmachen: Die Pubertät. Das Interesse für das andere Geschlecht würde durch den Schwimmunterricht nur verstärkt. Und in einer solch intensiven Phase soll vermieden werden, dass der körperliche Kontakt zu nicht-muslimischen Jugendlichen hergestellt wird. Eine zukünftige Segregation soll damit in jungen Jahren schon eingeleitet werden. Einerseits sollen Frauen ihren Körper vor Blicken anderer schützen, aber nicht weil der Körper heilig ist, und durch solche Blicke entweiht würde. Nein. Für uns hört es sich eher an, als sei der Körper der Frau, die Erotik, die ein Körper ausstrahlen kann etwas Schmutziges, etwas Unreines.

Myesser Ildem macht uns deutlich, dass hier wieder Sure 24:31 angeführt werde. Darin findet man das Gebot, dass Frauen dazu aufruft, ihre Reize vor Männern, die nicht mit ihnen verwandt oder verheiratet sind, zu verbergen. Aber was Erotik und Sexualität angeht, so könne man dem Koran auch ganz Gegensätzliches entnehmen: Denn eigentlich werde im Koran viel wert auf Sexualität gelegt. Es sei beispielsweise ein Scheidungsgrund, wenn sich die Frau in der Ehe nicht befriedigt fühle.

Ehrenmord

Wüsste die Familie in unserem Beispiel von der frühen Verletzung der „Muslimapflicht“, dann hätte Ay?e ein sehr schweres Schicksal. Das Hymen hat rein und unverletzt zu sein bis zu ihrer Heirat mit einem Muslimen. In manchen Fällen werden harsche Methoden angewendet. Der so genannte Ehrenmord kann die betreffende Muslima, die Entehrte, genauso wie den beteiligten Mann treffen. Die Opfer werden ebenso auf offener Straße wie zuhause ermordet. Viele Fälle werden gar nicht aufgedeckt und vor Gericht gebracht. Selbst in der Ehe ist die Frau nicht vor der Gefahr gebannt. Wenn der Ehemann meint, von ihr betrogen worden zu sein, kann sie Opfer eines Ehrenmordes werden. Andere Formen der Strafe vor und in der Ehe sind das Mahnen der Frau, das sexuelle Meiden oder die Vergewaltigung sowie das Schlagen (Interpretation des Koran). Die entehrte Muslima wird von Vater, Bruder, Ehemann oder einem anderen näheren Verwandten bestraft.

Zunächst erklärt uns Myesser Ildem, dass im Vers 4.34 ein Wort als „schlagen“ übersetzt wird, was an anderer Stelle als „getrennte Wege gehen“ ausgelegt wird. In diesem Fall handelt es sich nicht um einen neuen hermeneutischen Ansatz, der eine neue Interpretation vornimmt, um den Koran kontextuell lebbar zu machen. Nein. Es gibt einfach zwei Möglichkeiten der Übersetzung. Auch der so genannte Ehrenkodex, der Familien dazu treibe, ihr eigen Fleisch und Blut umzubringen, gibt es laut Myesser Ildem nicht im Islam. Sie sehe vielmehr kulturell ethnische Hintergründe der Tat. Der Ehrenmord sei nicht per se islamisch. Der Ehrenkodex werde nur als Begründung für diese Strafe vorgeschoben. Und auch die Zwangsheirat sei theologisch nicht gültig.

Und zudem ist ein Irrglauben, dass solche Taten nur aus islamischen Gründen begangen werden. Sie kommen in traditionell patriarchalischen, auch christlichen Gesellschaften vor. In allen ist die Ehre des Mannes und der Familie mehr wert als das Leben der Frau.

Homosexualität

Ähnlich wie Ay?e hat es auch Mihra aus Bosnien, 35 Jahre alt, als Muslima schwer. Diesen Fall gibt es wirklich: Sie ist gläubig, hat aber ein Problem: sie lebt lesbisch. In islamischen Ländern spricht man nicht darüber. Die Mutter von Mihra, die noch in Bosnien lebt, weiß es zwar, aber auch sie hätte gerne eine Tochter, die bald heiratet und damit ihren muslimischen und weiblichen Pflichten nachkommt. Sie wird ihre Tochter nicht verraten, auch um den Familienfrieden zu bewahren. Mihra wird den Status der Mutter und Ehefrau niemals erreichen. Zum Glück hat ihre Familie nicht die  Zwangsehe eingeleitet. Obwohl es nur die Mutter weiß, musste sie aus Bosnien flüchten. Homosexualität heißt in ihrem Land: Unzucht, die Ehelosigkeit ist ein Fluch für Muslime.

In Deutschland gehört sie gleich zu zwei Minderheiten: sie ist Lesbe und hat Migrationshintergrund. Das macht es nicht leicht. Auch Nicht-Muslime haben Vorurteile und entwickeln Antipathien gegen Homosexuelle. Mihra verschweigt hier trotzdem nicht, dass sie lesbisch ist, sondern steht dazu. Auch in Deutschland sind die Reaktionen aus ihrem Umfeld nicht immer positiv. Mihra hat vorwiegend Beziehungen zu muslimischen bzw. bosnischen Frauen. Die verstehen sie in puncto Religions- und Migrationsleben besser. Mit deutschen, nicht-muslimischen Frauen vor allen Dingen häuften sich die Konflikte. Sie haben ihr Leben als Muslima nicht verstanden, so z.B. wenn sie fastete, machten sich teilweise sogar darüber lustig.

Die Situation von Mihra scheint uns also eine noch verzwicktere als die von Ay?e. Ob sie allerdings einem Ehrenmord zum Opfer fallen könnte, ist eher unwahrscheinlich. Ihre ganze Familie ist in Bosnien und hat wenig Kontakt zu ihr. Außerdem hat sie nicht die Ehre der Familie durch die Verletzung des Hymen gebrochen. Was gelten könnte, ist die außereheliche sexuelle Aktivität in ihrem lesbischen Leben. Sie vermisst ihre Sippe schon, genießt aber mehr oder weniger das lesbische, muslimische Leben in Deutschland.

Lesbische Muslima haben es schwerer als schwule Muslims. Die Segregation der Geschlechter spielt auch hier eine Rolle. Die Männlichkeit steht im Vordergrund und deshalb wurde schon vor dem Islam die Verurteilung der schwulen Liebe zumindest genannt, von lesbischer Liebe (islamisch=sihaq) ist keine Rede.

Myesser Ildem erklärt uns, dass es mittlerweile in Deutschland und den Niederlanden die Auslegung gebe, dass Homosexualität etwas Natürliches sei. Denn Allah ist der Schöpfer. ER ist auch Schöpfer homosexueller Menschen. Daher sei Homosexualität ein Teil seiner Schöpfung.

Wir sind beeindruckt. Beeindruckt von den stetigen Bemühungen von Muslimen und Muslimas, den Koran in ihrer Lebenswirklichkeit lebbar zu machen. Das Bemühen einer jungen Frau, die, selbst in Deutschland aufgewachsen, auf zwei Fronten kämpft: Zum einen in einem „Männerberuf“ (Programmiererin), in dem sie erfolgreich arbeitet und zweitens als bekennende Muslima, die versucht, anhand des Korans eigene Lebensentwürfe zu entwickeln und einen Zugang zu gesellschaftlicher und politischer Mitgestaltung zu finden. Die Arbeit im Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung, genannt ZIF, jedoch werde in der Öffentlichkeit kaum gewürdigt, sagt sie. Als sich das ZIF vor über 10 Jahren gründetet, wurde es zunächst totgeschwiegen. „Heut kommt man an uns nicht mehr vorbei, wenn es um Fragen des Islams geht. Trotzdem ist es schwierig gehört zu werden, wenn man nicht bestimmten Klischees entspricht.“

Und das tut sie sicher nicht: Sie hilft jungen Frauen in Deutschland bei denen mehrere Lebenswirklichkeiten aufeinander treffen. Viele fühlen eine innere Rebellion und fragen sich, inwieweit sie hiesige „westliche“ Normalitäten mit ihrer muslimischen Identität vereinbaren können.

Da fragen wir uns, wie hilfreich es sein kann, medial immer nur denen eine Plattform zu geben, die den Islam als rückständig auslegen oder ihn als solchen anprangern. Und nicht die zu hören, die einen dem historischen Kontext angepassten Koran anstreben. Im Christentum hat das ja auch funktioniert. Noch vor Jahren war auch hier Sex vor der Ehe ein Tabu.

In manchen Dingen ist der Islam aber sicherlich auch dem Christentum voraus: In puncto Sexualität beispielsweise erteilt der Prophet  Muhammad dem zölibatären Leben eine deutliche Absage. Nonnen und Mönche sind im Islam nicht vorstellbar und Sexualität ist also ein fester, unverzichtbarer Bestandteil islamischen Lebens.

Und von solch einer der menschlichen Natur entsprechenden Auslegung der Bibel träumen noch viele Christen, Mönche und Nonnen noch heute, oder?

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2 Kommentare

  1. JebiSe ()

    So viel Mist auf einmal hab ich noch nie gelesen hahaha man kann es auch übertreiben! Vollidioten stellen den Islam schlecht da

  2. Theo Mattgens ()

    Komisch… Die Klischees entsprechen zu 90% der Realität wenn man sich umschaut.
    Die kleinen Proleten saufen sich zu, pôbeln deutsche an, ficken alles was nicht bei 3 auf den bäumen ist und erzählen einem dann was von wegen islam und gläubiger moslem…
    das ich nicht lache. der islam ist die rückschrittlichste religion überhaupt denn nur da wo menschen an uralten schriften festhalten und ihr leben danach richten, hat die bildung ausgesetzt…
    Der Islam ist eine tolle Religion wenn man zu faul ist selber nachzudenken. Alles ist einem vorgegeben.

    Ich habe selbst Muslime als Freunde und diese verstehen meine Bedenken. Sie sind auch nicht sehr streng gläubig.

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