09.07.2011 | Verkehrspolitik

Das deutsche Schienennetz schrumpft weiter

Nach den bisher unveröffentlichten Zahlen der EU-Kommission ist das Eisenbahnnetz der 27 EU-Staaten im Laufe der vergangenen zehn Jahre um 2,2 Prozent kürzer geworden. Von Anton Hofreiter, Berlin.

06.06.2011 | Sustainability

Which wealth for which sustainability?

For centuries, the question of wealth has been discussed by European and American economists in relation to the theme of the individual “good life”. Today, the issue of wealth, reconsidered under the perspectives of sustainability, is related to the question of what it means to “live well, together.” Von Sacha Kagan, Lüneburg (D).

06.06.2011 | Wachstum

“Es muss auch mal Schluss sein”

Im Wirtschaftsaufschwung boomt die Kritik an der Doktrin des "Immer mehr". Der Attac-Kongress "Jenseits des Wachstums" warf aber vor allem Fragen auf. Von Felix Lee (taz), Berlin.

22.05.2011 | Kongress

Jenseits des Wachstums

Am Kongress von Attac in Berlin haben 2500 Personen teilgenommen. Sie haben den Wachstumszwang der modernen Wirtschaft kritisiert und über Alternativen debattiert. Von Frauke Distelrath, Berlin.

17.04.2011 | Essay

Fukushima, l’horreur

Oder der Traum ökonomischer Rationalität gebiert ungeheure Katastrophen. Von Elmar Altvater, Berlin.

05.04.2011 | Globalisierte Mafia

Der Pate hat Deutsch gelernt

Für den Mafiaexperten Jürgen Roth ist Köln der Mittelpunkt der sizilianischen Cosa Nostra in Deutschland. In den letzten 20 Jahren ist aber die kalabrische Ndrangheta zu der stärksten italienischen Mafiaorganisation aufgestiegen und kontrolliert inzwischen den lukrativen Kokainhandel in ganz Europa. Milliarden Euro aus illegalen Geschäften wäscht die Mafia in Deutschland, unter anderem durch Investitionen in der Gastronomie.
Ein italienischer Zuwanderer berichtet über seine Erlebnisse, Beobachtungen und Recherchen über die Mafia im Rheinland. Von Davide Brocchi, Köln.

04.04.2011 | Studie zum EU-Klimaziel

Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen

Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen dieses auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts.

04.04.2011 | Vom Wert der Gemeingüter

Wem gehört das Wasser, wem gehören unsere Gene?

“Ich bin dagegen, bei jedem Problem die Lösung ausschließlich beim Markt oder beim Staat zu suchen. Es gibt auch noch andere Wege,” sagt die Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom. Von Anja Volkmer, München.

11.03.2011 | Studie

Die Kreativwirtschaft wird statistisch überschätzt

Jeder will Kreativität fördern, vor allem wenn sie dem Wirtschaftswachstum und der Gentrifizierung der Peripherie dient. Das Institut Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen hat eine Studie über das Thema verfasst. Das wichtigste Ergebnis: Die Kreativwirtschaft ist zwar in strukturschwachen Regionen noch wichtig, aber sie wird statistisch überschätzt. Von Claudia Braczko, Gelsenkirchen.

28.02.2011 | Stockholmer Friedensforschungsinstitut

Das Geschäft mit dem Krieg läuft

Die 100 größten Waffenkonzerne steigern ihren Umsatz, so das Stockholmer Friedensforschungsinstitut. Sie profitieren vor allem von wachsenden US-Militärausgaben. Von Reinhard Wolff (taz), Berlin.

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