26.12.2011 | Umweltverschmutzung

Pestizide belasten Gewässer stärker als gedacht

Pestizide sind ein größeres Problem als lange angenommen. Das geht aus einer Studie hervor, für Daten zu 500 organischen Substanzen in den Einzugsgebieten von vier großen europäischen Flüssen ausgewertet wurden. Dabei zeigte sich, dass 38 Prozent dieser Chemikalien in Konzentrationen vorkommen, bei denen Wirkungen auf Organismen nicht auszuschließen sind. Von Tilo Arnhold, Leipzig.

30.09.2011 | Umwelt

Um die Wasserqualität in Deutschlands Flüssen ist es schlecht bestellt

Der durch die EU-weite Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) geforderte gute chemische und gute ökologische Zustand wird in großen deutschen Gewässern bis 2015 wahrscheinlich nicht erreicht werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Koblenz-Landau, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurden Daten von den vier größten Flüssen Norddeutschlands ausgewertet: Elbe, Weser, Aller und Ems. Von Bernd Hegen, Koblenz/Landau.

06.09.2011 | Volkswagen

Greenpeace enthüllt die dunkle Seite des Automobil-Konzerns

Umweltschutzorganisation fordert mehr Klimaschutz vom Marktführer. Von Mirja Schneemann, Hamburg.

17.07.2011 | Trigger Point Theory

Between Art and Science

The advent of the anthropocene age has mobilized many artists to address environmental issues, as, climate change, water and habitat loss. Artists who work with science and scientists have been acutely moved by the scale of disaster many feel we are facing. This article explores how ecological artist, Aviva Rahmani pro-actively addresses these issues with a theory about environmental restoration grounded equally in art and science. By Aviva Rahmani, New York (USA).

20.04.2011 | Teure Atomenergie

Tschernobyl auch nach 25 Jahren noch gefährlich

Der neue Sarkophag um den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl kann die Außenwelt nur für einige Jahrzehnte vor den Folgen eines Zusammenbruchs der ersten Schutzhülle und damit vor der Ausbreitung hochradioaktiven Staubs schützen. Das belegt eine aktuelle Studie der Physikerin Oda Becker im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Von Cornelia Deppe-Burghardt, Hamburg.

16.03.2011 | Dioxin

Demokratie der Stoffe

Jeder hierzulande ist mit Dioxin verseucht. Die einen mehr, die anderen weniger. Von Heike Holdinghausen (taz), Berlin.

02.01.2011 | Umwelt

Intelligente Regeln gegen Nanogefahren

Obwohl die Risiken nicht vollständig erforscht sind, kommen Nanotechnologien in der industriellen Produktion immer stärker zum Einsatz. Nun fordern 46 Nichtregierungsorganisationen die EU-Kommission auf, die Verwendung von "Nanomaterialien" stärker und umfassend zu regeln.

25.10.2010 | Ressourcen

1.200 Liter Wasser pro Sekunde

Die argentinische Soziologin Maristella Svampa zum räuberischen Übertage-Bergbau und den neuen Bürgerbewegungen im Kampf um das Land in Südamerika. Ein Interview von Eva-Christina Meier (taz).

19.10.2010 | Biologische Vielfalt

„Wir sägen am Ast auf dem wir sitzen“

Bei der UN-Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversität (COP10) in Nagoya (Japan) geht es um nicht weniger, als die Weichen für unser aller Zukunft zu stellen. Denn ohne die biologische Vielfalt ist kein Leben auf unserem Planeten möglich, sie ist unserer aller Lebensgrundlage. Von Sebastian Tilch, Leipzig.

13.09.2010 | Ökolandbau

Brandenburg Spitze – Niedersachsen Schlusslicht

Der Deutsche Naturschutzring (DNR) hat an die Bundesländer und die Bundesregierung appelliert, den ökologischen Landbau stärker zu fördern. Ein vom DNR vorgelegtes Ranking zeigt Brandenburg mit einem Flächenanteil von 10,5 % an der Landwirtschaftsfläche des Landes an der Spitze. Die Brandenburger Bioverbände kritisieren aber die Landesregierung in Potsdam: Sie tue zu wenig für die Ökolandbauförderung - Tendenz weiter abnehmend. Von Deutscher Naturschutzring, Berlin.

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