11.01.2012 | Banken und Biodiversität

Zwischen Risikovermeidung und ökologischer Verantwortung

Die Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten trägt weltweit erheblich dazu bei, dass Ökosysteme so funktionieren, wie die Menschen es von ihnen erwarten – angefangen von der Trinkwasserversorgung bis hin zum Schutz vor einer Erosion der Böden. Daher ist nicht allein in der Öffentlichkeit und der Politik, sondern auch in manchen Wirtschaftszweigen das Interesse am Thema "Biodiversität" gewachsen. Gilt das ebenso für Banken? Von Christian Wißler, Bayreuth.

Foto: © Gerd_Altmann / PIXELIO

26.12.2011 | Umweltverschmutzung

Pestizide belasten Gewässer stärker als gedacht

Pestizide sind ein größeres Problem als lange angenommen. Das geht aus einer Studie hervor, für Daten zu 500 organischen Substanzen in den Einzugsgebieten von vier großen europäischen Flüssen ausgewertet wurden. Dabei zeigte sich, dass 38 Prozent dieser Chemikalien in Konzentrationen vorkommen, bei denen Wirkungen auf Organismen nicht auszuschließen sind. Von Tilo Arnhold, Leipzig.

22.12.2011 | Strategien der Kostenminderung

Apple’s Schattenseite

Während Apple sein neues iPhone 4S auf den Markt einführt, schuften die chinesischen Arbeiter beim Apple-Zulieferer Foxconn noch immer unter harten Bedingungen. Dies ist das Ergebnis der Studie "iSlave Behind the iPhone" der Arbeitsrechtsorganisation SACOM aus Hong Kong. Die Studie untersucht den Foxconn-Standort Zhengzhou. Von Larissa Neubaur, Bonn.

Foto: © Lars Mikloweit Danny König / PIXELIO

08.11.2011 | Weltbevölkerung

Wir sind 7 Milliarden

Die Weltbevölkerung hat sich in den letzten 40 Jahren verdoppelt - und wächst weiter, vor allem in den ärmsten Ländern. Eine neue Studie des Berlin-Instituts untersucht, wie sich das Bevölkerungswachstum auf die Entwicklung Afrikas auswirkt und wo die demografischen Chancen liegen. Von Tanja Kiziak und Lilli Sippel, Berlin.

Foto: © Dieter_Schütz / PIXELIO

02.11.2011 | Sexualität

Rattenweibchen brauchen Freiraum für die Liebe

Paarungsbedingungen bestimmen Gefühle nach dem Sex. Bei Rattenweibchen ist er nur dann beruhigend, wenn sie sich nach der Kopulation zurückziehen können, ohne dass ihnen das Männchen folgen kann, und sie damit eine selbstbestimmte Kontrolle über die Paarungsfrequenz haben. Von Alexander Schlaak, Regensburg.

Foto: © Rolf_Handke / PIXELIO

01.11.2011 | Begrenzte Ressourcen

Wertvolle Rohstoffe wieder verwerten

Wie lassen sich die wertvollen Rohstoffe, die in vielen Produkten stecken, intelligent und kostengünstig zurück gewinnen und nachhaltig wieder verwerten? Wie kann man ein Produkt von vornherein so gestalten, dass Recycling und Nachnutzung optimal möglich sind? Diesen und anderen akuten Fragen rund um das Thema Wert- und Rohstoffe widmet sich die neue Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Von Stefanie Heyduck, Alzenau.

24.10.2011 | Wirtschaft

„Du musst ein Schwein sein“

Die Machiavellisten sind die besten Unternehmensgründer. So lautet das Ergebnis einer interdisziplinären Studie von Wissenschaftlern. Schließen sich Erfolg in der heutigen Wirtschaft und eine gesellschaftliche Verantwortung doch aus? Von Florian Klebs, Universität Hohenheim.

Foto: © Konstantin_Gastmann / PIXELIO

13.10.2011 | Studie

Wirtschaftswachstum macht nicht glücklich

Psychische Störungen sind in Europa zur größten gesundheitspolitischen Herausforderung des 21. Jahrhunderts geworden. Dies ist ein Hauptergebnis einer wissenschaftlichen Studie von dem Dresdner Psychologen Hans-Ulrich Wittchen. Von Kim-Astrid Magister, Dresden.

30.09.2011 | Umwelt

Um die Wasserqualität in Deutschlands Flüssen ist es schlecht bestellt

Der durch die EU-weite Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) geforderte gute chemische und gute ökologische Zustand wird in großen deutschen Gewässern bis 2015 wahrscheinlich nicht erreicht werden können. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Koblenz-Landau, des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung und der Technischen Universität Bergakademie Freiberg. Über einen Zeitraum von zehn Jahren wurden Daten von den vier größten Flüssen Norddeutschlands ausgewertet: Elbe, Weser, Aller und Ems. Von Bernd Hegen, Koblenz/Landau.

28.09.2011 | Demografischer Wandel

Immer mehr Rentner, immer weniger Erwerbsfähige

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung nimmt in Ausgabe 121 des Newsletters "Demos" die demografische Entwicklung in der EU und die Rentensysteme unter die Lupe. Fazit: Die Rentensysteme müssen auf die demografische Entwicklung in Europa reagieren. Frühverrentung ist ein Auslaufmodell, länger zu arbeiten, lohnt sich nicht überall, Frauen sind immer noch gegenüber Männern benachteiligt. Von Margret Karsch, Berlin.