20.01.2012 | Mehr Hitzewellen

Extreme sind Folge des Klimawandels

Die Moskauer Hitzewelle von 2010 war mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Folge des Klimawandels – anders als bislang teils angenommen. Statt auf natürliche kurzfristige Klimaschwankungen ist der Temperaturrekord in der Region um die russische Hauptstadt auf den langfristigen Trend der Klimaerwärmung zurückzuführen, und zwar mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 Prozent, wie Analysen von Wissenschaftlern des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) ergaben.

31.07.2011 | Klimaforschung

Tipping-Points im Klimasystem

Das Eisschild der West-Antarktis ist ein mögliches Kipp-Element im Klimasystem, das teils bereits gekippt sein könnte. Von Uta Pohlmann, Potsdam.

04.04.2011 | Studie zum EU-Klimaziel

Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen

Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen dieses auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts.

15.12.2010 | Aufruf

Klimaforscher wollen gesellschaftliche Prozesse besser verstehen

Für eine Neugewichtung des Faktors Mensch in der Klimaforschung machen sich führende Vertreter der internationalen Forscherszene stark. Wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Vorgänge müssten stärker einbezogen werden in die bislang verwendeten geophysischen Modelle der Erdsystemanalyse, heißt es in einem Aufruf in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde. Von Uta Pohlmann, Potsdam.

03.08.2010 | Lebensstile

Klimaschutz durch bewusste Ernährung

Den Verzehr von Fleisch- und Milchprodukten einzuschränken und landwirtschaftliche Produktionsmethoden anzupassen, würde die globalen Emissionen von Treibhausgasen deutlich vermindern. Bis zum Jahr 2055 könnte der landwirtschaftlich bedingte Ausstoß von Methan und Lachgas um mehr als 80 Prozent reduziert werden. Von Uta Pohlmann (pik), Potsdam.

15.04.2010 | Energiepolitik

Eine europäische Energiewende ist möglich

Eine europäische Energiewende ist möglich

Europa könnte bis 2050 komplett mit Strom aus Erneuerbaren Quellen versorgt werden. Das geht aus einem Bericht hervor, den eine Wirtschaftsprüfgesellschaft mit dem Potsdam-Institut veröffentlicht hat. Von Uta Pohlmann (PIK), Potsdam.

Foto: © PIK

24.11.2009 | Klimawarnung

Die Kopenhagen Diagnose

Die Kopenhagen-Diagnose

Laut des neuen Berichts "The Copenhagen Diagnosis" vollzieht sich der Klimawandel schneller als erwartet. Die Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen ist dringend erforderlich, sagen führende Wissenschaftler. Von Patrick Eickemeier, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.

Foto: © mentreal_expo_Thierreli

24.09.2009 | Umwelt

Die planetarischen Grenzen des Wachstums

Globale biophysikalische Grenzen definieren einen sicheren Handlungsraum für die Menschheit, in dem sich viele weitere Generationen nachhaltig entwickeln könnten. In der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins "Nature" haben 28 international renommierten Wissenschaftler erstmals neun dieser Grenzen identifiziert. Von Uta Pohlmann, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung.