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02.05.2007 | Gerhart Baum
"Mitgliedschaft in einer Partei ist immer ein Kompromiss" sagt heute Gerhart Baum, freier Demokrat und ehemaliger Innenminister der sozialliberalen Koalition unter Helmuth Schmidt. Er gilt als einer der glaubwürdigsten Politiker der Bundesrepblik und stand der neuen Koalition seiner Partei mit der CDU kritisch gegenüber. Ein Interview von Hans Hübner, Köln.
02.05.2007 | Parteidemokratie

"Mehr Demokratie wagen" mahnte eins Willy Brandt. Von innerparteilicher Demokratie und sozialdemokratische Werte halten seine Enkel wenig. Ihr autokratischer Führungsstil führte zum Austritt von fast 500.000 Mitgliedern. Ein langjähriges Mitglied des Bundestages analysiert wie sich die SPD zu einer weiteren konservativen Partei mauserte.
Von Hans Wallow, Bonn.
01.05.2007 | Parteidemokratie

Warum dürfen soziale Gerechtigkeit oder innenparteiliche Demokratie den Deutschen Bundestag nicht mehr betreten? Mit viel Idealismus trat ich erst die SPD und dann die WASG bei - mit großer Resignation trat ich aus beiden Parteien aus.
Von Werner Ley, Köln.
01.05.2007 | Parteidemokratie
Wie ein Doktorand 2006 gegen alle Parteien kandidierte - und zum jüngsten hauptamtlichen Bürgermeister Niedersachsens wurde.
Von Christoph Meineke, Wennigsen am Deister.
01.05.2007 | Parteidemokratie
Der Abschiedsbrief von Martin Stankowski, Köln- »Werte Kreisvorständler, liebe Freunde, ich habe am Samstag bei der Mitgliederversammlung meinen Austritt aus der Partei „Die Grünen“ erklärt: das war kurz, heftig, ein wenig erregt - nicht „verbittert“ wie einige meinten - und für viele überraschend...«
Von Martin Stankowski, Köln.
16.03.2006 | Interview mit Reinhard Loske
Kaum haben die Grünen den Streit über die Aufklärung der Geheimdienstaffären verdaut, stürzt sie der Rücktritt von Vizefraktionschef Reinhard Loske in eine neue Krise. Umweltfachmann Loske protestiert mit dem Schritt gegen die Entfremdung seiner Partei vom Thema Umweltschutz. Teile der Fraktion seien offenbar der Meinung, Oppositionsarbeit bestünde darin, abgestandene Gesetzentwürfe einzubringen. Und Trittins Motto würde lauten: Wahret mein Erbe!
Von Nick Reimer (taz), Berlin.