17.11.2011 | Braune Armee Fraktion

Wer ist verdächtig: Neonazis oder Migranten?

Verschwörungstheorien sind meistens falsch, aber im Zusammenhang mit Rechtsextremismus hat die Realität schon mehrfach jede Fantasie übertroffen. Von Bettina Gaus, Berlin.

Foto: © Thomas_Max_Müller / PIXELIO

05.07.2011 | Interkulturalität

Dialoge zwischen Christen und Muslimen fördern freundschaftliche Kontakte

Eine neue Studie des Instituts für Religionswissenschaft der Universität Bremen zeigt jetzt: Interreligiöse Dialoge fördern den zwischenmenschlichen Austausch und freundschaftliche Kontakte - insbesondere da, wo vorher keine Begegnungen stattfanden. Konfliktfrei sind sie jedoch nicht. Von Meike Mossig, Bremen.

26.04.2011 | Fall Sarrazin

Die SPD schafft sich ab

Was muß Sarrazin noch tun, um aus seiner Partei zu fliegen? Den Hitlerguß zeigen? Nackt durch Berlin-Neukölln rennen, um Muslime zu provozieren? Oder zur Wahl einer anderen Partei aufrufen wie einst Wolfgang Clement? Von Daniel Bax (taz), Berlin.

05.04.2011 | Globalisierte Mafia

Der Pate hat Deutsch gelernt

Für den Mafiaexperten Jürgen Roth ist Köln der Mittelpunkt der sizilianischen Cosa Nostra in Deutschland. In den letzten 20 Jahren ist aber die kalabrische Ndrangheta zu der stärksten italienischen Mafiaorganisation aufgestiegen und kontrolliert inzwischen den lukrativen Kokainhandel in ganz Europa. Milliarden Euro aus illegalen Geschäften wäscht die Mafia in Deutschland, unter anderem durch Investitionen in der Gastronomie.
Ein italienischer Zuwanderer berichtet über seine Erlebnisse, Beobachtungen und Recherchen über die Mafia im Rheinland. Von Davide Brocchi, Köln.

Foto: © Mike Nottebrock

15.02.2011 | Weltsozialforum in Dakar

Globaler open space mit Aktionsorientierung

Wie schon das Weltsozialforum 2009 im Brasilianischen Belém fand das Forum in Dakar unter dem starken Eindruck der tiefen Krise des neoliberalen Globalisierungsprojekts statt. Von Sven Giegold

01.11.2010 | RUHR.2010: An art-project

How to transform a non-place into a totem

In August 2010 a group of institutions (e.g. Wuppertal Institute, ecosign, Folkwang University of the Arts) organised the 2nd Sustainable Summer School in Jüchen (Germany). The participants were 20 design students from different countries. At the so called "Evening Talks" they met personalities, who apply in a creative way the guiding idea of sustainability in their work. The first Talk was with two artists, who realised an innovative project in the disadvantaged periphery of Hagen, a city of the Ruhr Basin. By Davide Brocchi, Cologne (D)

Foto: © www.sehnsuchtnachebene2.de

08.10.2010 | Kulturelle Vielfalt

Deutschland profitiert von Zuwanderern

Mehr als zwei Drittel der Bevölkerung machen positive Erfahrungen mit Zuwanderern. Kontakte mit ihnen gehören zur Normalität. Von Ute Friedrich, Gütersloh.

Foto: © Jerzy Sawluk / PIXELIO

16.09.2010 | Pragmatisch, leistungsbereit, utopielos

Generation privates Glück

Das ist doch mal eine richtig gute Nachricht: Die Jugendlichen in Deutschland blicken wieder optimistischer in ihre Zukunft - so lautet jedenfalls das Fazit der neuen, 16. Shell-Jugendstudie. Also ist jetzt alles wieder gut? Hat die "Generation Angst", von der die Sozialforscher noch vor vier Jahren sprachen, abgedankt zugunsten einer coolen Meute, die bereit ist, alles zu geben für ein Land, das ihnen jede Menge Tipptopp-Perspektiven bietet? Leider nein. Von Anja Maier (taz), Berlin.

09.06.2010 | Neue Studie

Sind Muslime integrationsunwillig?

Zwangsheirat, Kopftuch, Ehre und Gewalt sind zentrale Stichworte in der Diskussion über die „Integrationsunwilligkeit“ muslimischer Migranten. In seinem neuen Buch lässt Prof. Ahmet Toprak diese Gruppe selbst zu Wort kommen – mit differenzierten und überraschenden Ergebnissen. Von Cornelia von Soosten, Dortmund.

07.01.2010 | Interkulturalität

Kultur und Kreativität junger Migrantinnen

Eine Biographie mit Migrationshintergrund hat nicht nur problematische Seiten. In dem neuen Buch "KanakCultures" der Universität Esslingen kommen Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu Wort. Von Cornelia Mack, Esslingen.