21.10.2010 | Nachhaltigkeit

Wie lernfähig ist unsere Gesellschaft?

Das Hauptziel der Nachhaltigkeit ist es, mögliche Sackgassen in der Entwicklung einer Gesellschaft zu entgehen. Mit Auschwitz, Hiroshima, Tschernobyl, der Finanzkrise von 1929 oder der Ölkrise von 1973 boten die letzten 100 Jahre einen Vorgeschmack auf die Sackgassen, in die wir in diesem Jahrhundert geraten könnten. Aus jenen Erfahrungen gibt es noch viel zu lernen, zum Beispiel über den Umgang der modernen Gesellschaft mit strukturellen Krisensituationen. Von Davide Brocchi, Köln.

29.06.2010 | Rezension

Warum Menschen dumme Dinge tun, die zu ihrem Untergang führen

Warum Menschen dumme Dinge tun, die zu ihrem Untergang führen

Wie kann ein Buch von 704 Seiten, in Kleinschrift und mit 30 Seiten Quellenangaben in kurzer Zeit zum Bestseller werden? Der Autor von "Kollaps" (2005), Jared Diamond, meint, es läge schlicht am Thema - ein Thema, das die Menschen beunruhige; wie wichtig es sei, erkenne man doch sofort. Von Udo Simonis, Berlin.

Foto: © Verlag

03.03.2010 | Buchrezension

Die Krise als Normalfall

Die Krise als Normalfall

"Welche Krise?" Das sei letztlich egal, meint der Münchener Soziologe Armin Nassehi. In seinem gerade veröffentlichten Buch "Mit dem Taxi durch die Gesellschaft. Soziologische Storys" gehe es ihm vielmehr um die unvermeidliche Krisenhaftigkeit der modernen Gesellschaft. Von Luise Dirscherl, München.

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03.11.2009 | Umfrage

Kein Umdenken ohne Krise (© Klaus-Uwe Gerhardt - Pixelio)

Kein Umdenken ohne Krise

Die Wirtschaftskrise verändert das Wertesystem der Bundesbürger. Die persönlichen Beziehungen werden wichtiger, der Wunsch nach sozialem Zusammenhalt stärker. Die Mehrheit sieht aber keine Wende zu größerer Nachhaltigkeit. Von Ute Friedrich, Bertelsmann Stiftung.

Foto: © Klaus-Uwe Gerhardt / PIXELIO

27.11.2007 | War Reporting

The local Springer - © Wikipedia

The local Stringer

Ahmed worked for the German television in Somalia. He was a ”Stringer”, a local assistant: without them, foreign journalists in war-areas such as Somalia, Iraq or Afghanistan would be unable to work. Their existence remains in the shadow of the great reporters. Von Ahmed Jimale, Sweden.

27.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Buch von Fröhder

Der Kriesenreporter

Christoph Maria Fröhder nennt sich Krisenreporter, nicht Kriegsreporter. Für das deutsche Fernsehen besuchte er die meisten Kriegsschauplätze der vergangenen Jahrzehnte. Er beklagt den immer geringeren Stellenwert, den Hintergrundberichterstattung im heutigen Fernsehprogramm hat. Von Christoph Maria Fröhder

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26.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Der Kriegsfotograf

Guenay Ulutuncok und Hacky Hagemeyer sind Fotografen, die beide in der linken Szene in Köln zu arbeiten begonnen haben und dann die verschiedensten Kriegs-Schauplätze erlebten. Sie verstehen sich nicht als Abenteurer und bemühen sich um kritische Distanz zu ihren Bildern. Es müsse nicht jeder Horror fotografiert werden, sagt Guenay Ultuncok. Es gebe Grenzen. Nina Petig sprach mit beiden. Von Nina Liz Petig, Köln.