03.12.2007 | NGO

Reporter ohne Grenzen

Die Menschenrechtsorganisation Reporter ohne Grenzen (ROG) gibt es seit 1985. Ursprünglich von einer Hand voll Journalisten gegründet, setzten sich heute über 100 Korrespondenten und fünf Büros weltweit für Meinungs- und Pressefreiheit ein. ROG-Pressesprecherin Katrin Evers nahm gegenüber Cultura21 Stellung zum Selbstverständnis der Organisation, zur Gefahrenlage von Kriegsberichterstattern und zum Wandel der Organisation nach dem 11. September 2001. Ein Interview von Robert Piterek, Düsseldorf.

28.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Mehr Friedensbereitschaft!

„Frieden ist langweilig“ oder „Wer will schon über Gutmenschtum berichten“, das und viel mehr müssen sich Journalisten Tag für Tag von Zeitungs- und Fernsehredaktionen um die Ohren schlagen lassen. Einige Reporter und Fotografen ließen das jedoch nicht auf sich sitzen und suchen nach Antworten auf die Frage: Wie macht man eigentlich Frieden? Von Tilman Wörtz

28.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Krieg und Journalismus als Verwirrspiel

Bin Laden, die Taliban und Hisbollah sind die besseren Desinformartiker als ihre technisch und militärisch weit überlegenen Gegner. Propaganda wird zu einer Waffe, mit der die USA und Israel offensichtlich schlechter umgehen können als ihre terroristischen Gegner. Die „Propaganda der Tat“ ersetzt die Tat, die Manipulation der Medien die Information über Fakten. Von Ulrich Kienzle, Köln.

27.11.2007 | Angola 1975

Hotel Tropico

Hotel Tropico

Journalisten im Krieg: Sie wohnen meistens im gleichen Hotel und schaffen sich ihre eigene Hotel-Kunstwelt. Ein Blick zurück auf den Beginn des angolanischen Bürgerkriegs 1975. Von Hans Hübner, Köln.

27.11.2007 | Psychologie und Kriegsberichterstattung

Seelische Kollateralschaden

Journalisten, die aus Kriegs- und Krisengebieten berichten, gehen oft ein lebensgefährliches Risiko ein. Doch dass eine verletzliche Seele oder Psyche Teil des verwundbaren ´Reporterköpers´ ist, wurde von vielen Medienschaffenden bislang wenig beachtet. Von Fee Rojas, Hannover.

27.11.2007 | War Reporting

The local Springer - © Wikipedia

The local Stringer

Ahmed worked for the German television in Somalia. He was a ”Stringer”, a local assistant: without them, foreign journalists in war-areas such as Somalia, Iraq or Afghanistan would be unable to work. Their existence remains in the shadow of the great reporters. Von Ahmed Jimale, Sweden.

27.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Buch von Fröhder

Der Kriesenreporter

Christoph Maria Fröhder nennt sich Krisenreporter, nicht Kriegsreporter. Für das deutsche Fernsehen besuchte er die meisten Kriegsschauplätze der vergangenen Jahrzehnte. Er beklagt den immer geringeren Stellenwert, den Hintergrundberichterstattung im heutigen Fernsehprogramm hat. Von Christoph Maria Fröhder

27.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Journalismus als patriotischer Pflicht

Der Irakkrieg 2003 zeigte, dass Journalisten nicht im luftleeren, unbeeinflussbaren Raum leben. Auch sie sind manipulierbar – durch Falschinformationen oder Patriotismus. Zu den unterschiedlichen Herangehensweisen westlicher Staaten in der Kriegsberichterstattung äußert sich der Auslandsredakteur Arnim Stauth (WDR) im Interview. Von Maraike Wenzel, Köln.

27.11.2007 | Medien und Frieden

Mehr Engagement in der Berichterstattung

Die Kriegsberichterstattung gehört zur Auslandsberichterstattung und leidet unter den gleichen Mangelerscheinungen. Eine gute, nachhaltige Auslands- und Kriegsberichterstattung trägt zur politischen Hygiene bei. Von Sonia Mikich, Köln.

27.11.2007 | Dossier 05

Die Kriegsberichterstattung

Der Krieg ist die Fortführung der Politik mit anderen Mitteln, wie schon der preussische Militärtheoretiker Carl von Clausewitz erkannt hat. Man kann auch meinen, er sei ihre Perversion. Der Journalist ist Mittler zwischen Politk und Gesellschaft, sei es als Propagandist der Regierenden, als ihr Interpret oder ihr Kritiker. Von Hans Hübner, Köln.

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