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17.02.2010 | Erinnerung im Alter
Im Zweiten Weltkrieg mussten Menschen Unvorstellbares ertragen. Vor allem die zwischen 1930 und 1945 geborenen „Kriegskinder“ leiden oft bis heute unter ihren Erfahrungen. Die Universität Münster führte nun eine interdisziplinäre Studie über sie durch.
Von Brigitte Nussbaum, Münster.
11.02.2010 | Münchner Sicherheitskonferenz
Die vom 5. bis 7. Februar 2010 tagende 46. Münchner Sicherheitskonferenz hat sich auch "Ressourcensicherheit" als zentrales Thema gesetzt. Zahlreiche NGOs warnen davor, die Rohstofffrage sicherheitspolitisch zu vereinnahmen.
Von Susanne Heinke (BICC), Bonn.
01.01.2010 | Afghanistan

Die "Demokratisierung" Afghanistans läuft auf Hochtouren: Hochzeiten werden bombardiert und Zivilisten umgebracht, während sich Hamid Karzai die Präsidentschaft durch Wahlmanipulationen sichert. Laut Transparency International ist Afghanistan inzwischen das zweitkorrupteste Land der Welt nach Somalia. Auch die deutschen Soldaten kämpfen längst nicht mehr nur gegen die Taliban.
Von Hans Wallow, Bonn.
24.05.2008 | Frieden mit dem Islam
„Wer den muslimischen Extremismus verstehen will, muss versuchen, die Welt wenigsten einmal aus der Sicht eines Muslims zu betrachten,“ schreibt Jürgen Todenhöfer, ehemaliger Sprecher der CDU/CSU für Entwicklungspolitik und Rüstungskontrolle, in seinem neuen Buch „Warum tötest du, Zaid?“ Die wichtigste Voraussetzung jedes Friedens ist die Fähigkeit, die kulturelle Perspektive zu wechseln. Leider nimmt diese Fähigkeit mit der Zunahme der Macht oft ab.
Von Davide Brocchi, Köln.
28.11.2007 | Kriegsberichterstattung
„Frieden ist langweilig“ oder „Wer will schon über Gutmenschtum berichten“, das und viel mehr müssen sich Journalisten Tag für Tag von Zeitungs- und Fernsehredaktionen um die Ohren schlagen lassen. Einige Reporter und Fotografen ließen das jedoch nicht auf sich sitzen und suchen nach Antworten auf die Frage: Wie macht man eigentlich Frieden?
Von Tilman Wörtz
28.11.2007 | Kriegsberichterstattung
Bin Laden, die Taliban und Hisbollah sind die besseren Desinformartiker als ihre technisch und militärisch weit überlegenen Gegner. Propaganda wird zu einer Waffe, mit der die USA und Israel offensichtlich schlechter umgehen können als ihre terroristischen Gegner. Die „Propaganda der Tat“ ersetzt die Tat, die Manipulation der Medien die Information über Fakten.
Von Ulrich Kienzle, Köln.
27.11.2007 | Angola 1975

Journalisten im Krieg: Sie wohnen meistens im gleichen Hotel und schaffen sich ihre eigene Hotel-Kunstwelt. Ein Blick zurück auf den Beginn des angolanischen Bürgerkriegs 1975.
Von Hans Hübner, Köln.
27.11.2007 | Psychologie und Kriegsberichterstattung
Journalisten, die aus Kriegs- und Krisengebieten berichten, gehen oft ein lebensgefährliches Risiko ein. Doch dass eine verletzliche Seele oder Psyche Teil des verwundbaren ´Reporterköpers´ ist, wurde von vielen Medienschaffenden bislang wenig beachtet.
Von Fee Rojas, Hannover.
27.11.2007 | War Reporting

Ahmed worked for the German television in Somalia. He was a ”Stringer”, a local assistant: without them, foreign journalists in war-areas such as Somalia, Iraq or Afghanistan would be unable to work. Their existence remains in the shadow of the great reporters.
Von Ahmed Jimale, Sweden.
27.11.2007 | Kriegsberichterstattung

Christoph Maria Fröhder nennt sich Krisenreporter, nicht Kriegsreporter. Für das deutsche Fernsehen besuchte er die meisten Kriegsschauplätze der vergangenen Jahrzehnte. Er beklagt den immer geringeren Stellenwert, den Hintergrundberichterstattung im heutigen Fernsehprogramm hat.
Von Christoph Maria Fröhder