04.04.2011 | Studie zum EU-Klimaziel

Weniger CO2-Emissionen könnten mehr Wirtschaftswachstum auslösen

Wenn die EU ihr Klimaziel statt auf 20 Prozent weniger Ausstoß von Treibhausgasen dieses auf 30 Prozent weniger setzt, könnte dies mehr Wirtschaftswachstum auslösen. Ein solch ehrgeiziges Ziel für das Jahr 2020 könnte die europäischen Investitionen von 18 auf bis zu 22 Prozent des Bruttosozialprodukts ansteigen lassen – Folge wären bis zu sechs Millionen neuer Jobs und bis zu 620 Milliarden Euro mehr Bruttoinlandsprodukt in den Mitgliedsstaaten bis zum Ende dieses Jahrzehnts.

01.02.2011 | Klimawandel

Der Vorteil, ein Generalist zu sein

In Zeiten des Wandels können sich Generalisten den neuen Umweltbedingungen besser anpassen als Spezialisten. Das bestätigen Studien über das Verhalten von Tier- und Pflanzenarten. Von Tilo Arnhold, Halle.

Foto: © Rosel Eckstein / PIXELIO

19.01.2011 | Karamoja

Vol. 2: David Knaute: Le Syndrome Karamoja: Repenser la crise des sociétés pastorales dans le contexte de la globalisation

ebook Karamoja ist eine Krisenregion, die von internationalem Waffenhandel, Übervölkerung, dem Klimawandel und anderen schwierigen Entwicklungsfragen betroffen ist. Doch gleichzeitig ist Karamoja mehr als der Schauplatz eines wachsenden und bedeutenden Krisenherdes: es ist ein Ort, an welchem sich die Komplexität der Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsproblematik in ihren ökologischen, kulturellen, politischen, ökonomischen und historischen Dimensionen deutlich zeigt.

PDFVol. 2: David Knaute: Le Syndrome Karamoja: Repenser la crise des sociétés pastorales dans le contexte de la globalisation (PDF)
Von David Knaute

10.01.2011 | Klimawandel und Landwirtschaft

Afrika wahrscheinlich am schlimmsten betroffen

Internationale Agrarökonomen tagten beim 117. Seminar der European Association of Agricultural Economists an der Universität Hohenheim: Welthunger könnte um 20 Prozent zunehmen. Von Florian Klebs, Stuttgart.

03.01.2011 | Studie

Hitzerekorde nehmen zu

Kölner Physiker haben den Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und Hitzerekorden berechnet. Von Gabriele Rutzen, Köln.

15.12.2010 | Aufruf

Klimaforscher wollen gesellschaftliche Prozesse besser verstehen

Für eine Neugewichtung des Faktors Mensch in der Klimaforschung machen sich führende Vertreter der internationalen Forscherszene stark. Wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Vorgänge müssten stärker einbezogen werden in die bislang verwendeten geophysischen Modelle der Erdsystemanalyse, heißt es in einem Aufruf in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde. Von Uta Pohlmann, Potsdam.

07.09.2010 | Klimarekordjahr 2010

Katastrophen: naturbedingt – menschengemacht

Viele einzelne Nachrichten dieser Tage muten an wie Zustandsbeschreibungen der nicht mehr fernen Zukunft. Dürre und Feuer, Wasser und Flut - Vorboten einer Epoche, in der Naturkatastrophen von menschengemachten Einflüssen überlagert, in der Einmalereignisse zu Häufig- und Dauerereignissen werden. Von Udo E. Simonis, Berlin.

Foto: © Kurt Michel / PIXELIO

14.03.2010 | Ökonomie vs. Ökologie

Die Wirtschaftskrise tut dem Klima gut (© Rolf Handke - Pixelio)

Die Wirtschaftskrise tut dem Klima gut

Die Wirtschaftskrise führt zum stärksten Emissionsrückgang seit Gründung der Bundesrepublik. Der Gesamtausstoß aller Treibhausgase ist in Deutschland im Jahr 2009 gegenüber 2008 um etwa 80 Millionen Tonnen gesunken. Von Martin Ittershagen (UBA), Dessau.

Foto: © Rolf Handke / PIXELIO

25.02.2010 | Erderwärmung

Januar 2010 bricht Wärmerekord trotz Minusgrade (© Reinhard Grieger - Pixelio)

Januar 2010 bricht Wärmerekord trotz Minusgrade

In diesem Winter haben Schnee, Eis und Wind weite Teile der Nordhalbkugel fest im Griff gehabt. Vor diesem Hintergrund wird so manchen die Nachricht überraschen, dass der Januar 2010 im globalen Durchschnitt extrem warm war. Von Boris Schinke (Germanwatch), Bonn.

Foto: © Reinhard Grieger / PIXELIO

19.02.2010 | Umweltpolitik

Umweltschutz kraftvoll vorantreiben

Das Umweltbundesamt hat die Jahrespublikation "Schwerpunkte 2010" veröffentlicht. Eine Pause beim Umweltschutz darf es nicht geben, trotz der noch spürbaren internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Von Martin Ittershagen (UBA), Dessau.