26.05.2012 | Klimaverhandlungen in Bonn

Rückschritte statt Fortschritt

Die am 25. Mai in Bonn zu Ende gehenden Klimaverhandlungen machen deutlich, dass selbst das in Durban Erreichte wieder auf dem Spiel steht. Von Hermann Ott, Bonn.

28.04.2012 | Klima

Es wird immer heißer – und immer teurer

Erderwärmung ist kaum noch zu bremsen. Extremwetterforscher sagen hohe Risiken voraus. Von Sven Michael Veit, Hamburg.

10.04.2012 | Nachhaltigkeit

Das Ende des Wachstums, wie wir es kannten

Vor 40 Jahren brachte der Club of Rome das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ heraus und wies damit auf die Endlichkeit der Ressourcen hin. Vor 20 Jahren verabschiedete der Weltgipfel auf der Konferenz von Rio de Janeiro eine Deklaration, welche die Staaten zu nationaler Nachhaltigkeitspolitik verpflichtete. Doch die Umweltpolitik kommt nur langsam voran. Rom war vorgestern, Rio war gestern, für Reue ist es bald zu spät. Sagen neue Studien zum Klimawandel und mahnen zum schnellen Handeln. Von Margret Karsch, Berlin.

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01.01.2012 | About the artist Andrea Polli

Man at the centre of the climate

Among artists working with science, those who deal with the climate have gained particular relevance recently. In Andrea Polli’s works, her art, in which nature meets digital culture and technology, is capable of putting man back in the centre of the environment, stimulating direct involvement, both intellectual and physical. By Gaia Bindi.

11.12.2011 | Global Governance

Rückschlag in Durban für den Klimaschutz

Die 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zurück. Weder die Beschlüsse zum Kyoto-Protokoll noch der Fahrplan für ein neues weltweites Klimaabkommen sind ausreichend, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. „Angesichts des schwierigen Verhandlungsverlaufes wäre es besser gewesen, die Klimakonferenz hätte keine Beschlüsse gefasst, sondern im neuen Jahr so lange weiter verhandelt, bis ein wirklich gutes Ergebnis erzielt worden wäre“, sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace. Er hat die zweiwöchigen Verhandlungen als Beobachter begleitet. Von Michelle Bayona, Hamburg.

28.06.2011 | Klimawandel

Schockierende Zahlen zum CO2-Ausstoß

Am 30. Mai veröffentlichte die Internationale Energieagentur (IEA) die neusten Zahlen: Es hat noch nie einen so hohen CO2-Ausstoß gegeben wie im vergangenen Jahr. Das Ende der Wirtschaftskrise war schlecht für das Klima. Von Hermann Ott, Berlin.

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15.12.2010 | Aufruf

Klimaforscher wollen gesellschaftliche Prozesse besser verstehen

Für eine Neugewichtung des Faktors Mensch in der Klimaforschung machen sich führende Vertreter der internationalen Forscherszene stark. Wirtschaftliche, gesellschaftliche und kulturelle Vorgänge müssten stärker einbezogen werden in die bislang verwendeten geophysischen Modelle der Erdsystemanalyse, heißt es in einem Aufruf in der renommierten Fachzeitschrift „Science“ veröffentlicht wurde. Von Uta Pohlmann, Potsdam.

28.11.2010 | Klimakonferenz

Gelingt der Strategiewechsel in Cancún?

Die Delegierten treffen im mexikanischen Cancún zum ersten UN-Klimagipfel nach Kopenhagen ein. Sie haben die Aufgabe, einen Strategiewechsel einzuleiten. Wie kann ambitionierter internationaler Klimaschutz organisiert werden, nachdem die Strategie des Großen Wurfes in Kopenhagen gescheitert ist und die US-Regierung sich als treibende Kraft der internationalen Klimadebatte selbst ins Abseits gestellt hat? Von Larissa Neubauer, Bonn.

28.06.2010 | Südafrika

Kohle oder Klimaschutz?

Die Weltbank gewährte Südafrika am 9. April 2010 ein Darlehen von 3,75 Milliarden US-Dollar für den Bau des Kohlekraftwerks Medupi. Die Bauarbeiten für dieses umstrittene Projekt hatten bereits 2007 begonnen, doch stand die Fertigstellung wegen Finanzierungsproblemen in Frage. Von Peter Peetz, Hamburg.

14.06.2010 | Offener Brief

Der Klimawandel und die Integrität der Wissenschaft (© Brigitte Bolliger / pixelio.de)

Der Klimawandel und die Integrität der Wissenschaft

Angesichts der politischen Angriffe der vergangenen Monate auf die wissenschaftliche Arbeit, insbesondere zum Klimawandel, haben 255 US-Wissenschaftler, unter ihnen elf Nobelpreisträger, den folgenden Offenen Brief in der führenden wissenschaftlichen Fachzeitschrift Science veröffentlicht (Übersetzung durch Germanwatch).

Foto: © Brigitte Bolliger / PIXELIO