11.12.2011 | Global Governance

Rückschlag in Durban für den Klimaschutz

Die 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zurück. Weder die Beschlüsse zum Kyoto-Protokoll noch der Fahrplan für ein neues weltweites Klimaabkommen sind ausreichend, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. „Angesichts des schwierigen Verhandlungsverlaufes wäre es besser gewesen, die Klimakonferenz hätte keine Beschlüsse gefasst, sondern im neuen Jahr so lange weiter verhandelt, bis ein wirklich gutes Ergebnis erzielt worden wäre“, sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace. Er hat die zweiwöchigen Verhandlungen als Beobachter begleitet. Von Michelle Bayona, Hamburg.

19.10.2010 | Biologische Vielfalt

„Wir sägen am Ast auf dem wir sitzen“

Bei der UN-Vertragsstaatenkonferenz zur Biodiversität (COP10) in Nagoya (Japan) geht es um nicht weniger, als die Weichen für unser aller Zukunft zu stellen. Denn ohne die biologische Vielfalt ist kein Leben auf unserem Planeten möglich, sie ist unserer aller Lebensgrundlage. Von Sebastian Tilch, Leipzig.

13.08.2010 | Im Schatten der Medien

Bilderberg-Treffen 2010 in Sitges (© RainerSturm / pixelio.de)

Bilderberg-Treffen 2010 in Sitges

Die Bilderberg-Gruppe ist ein elitärer Zirkel, der seit 1954 Top-Eliten aus Europa und den USA zusammen bringt - Wirtschaftsbosse und Strategen treffen auf handverlesene Politiker und Journalisten. Vom 3.-6. Juni 2010 fand das Bilderberg-Jahrestreffen im spanischen Sitges statt. Von LobbyControl, Köln.

Foto: © RainerSturm / PIXELIO

30.07.2010 | Afghanistan

“Ein Riesenschwindel” (© TiM Caspary / pixelio.de)

„Ein Riesenschwindel“

Die Öffentlichkeit wurde von der Nato und ihren Verbündeten systematisch getäuscht, sagt der Afghanistan-Experte Albert Stahel. Ein Interview von Sven Hansen (taz), Berlin.

Foto: © TiM Caspary / PIXELIO

21.04.2010 | Abrüstung

Physiker mahnen zur Abschaffung der Atomwaffen

Die Deutsche Physikalische Gesellschaft ruft die Staatengemeinschaft dazu auf, die weltweite atomare Abrüstung weiter voranzutreiben. Von Marcus Neitzert (DPG), Bad Honnef.