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20.05.2008 | Interkulturalität

„Wann ist ein Mann ein Mann“, fragte schon Grönemeyer längst. Katajun Amirpur fragt: „Wann ist ein Moslem ein Moslem?“. Denn die 3,2 Millionen Muslime in Deutschland sind keine homogene Masse. Religion ist für manche Muslime schlicht eine Form der persönlichen Sinnstiftung in der Fremde. In anderen Fällen ist die Rückbesinnung auch als eine Trotzreaktion zu sehen: Eine Reaktion gegen die permanent negative Einstellung zum Islam, die auch säkulär lebenden Muslimen in Deutschland entgegen schlägt.
Von Katajun Amirpur
01.08.2007 | Brücken
Menschen anderer Herkunft und Kultur verstehen zu können, ist in unserer heutigen globalisierten Welt von großer Bedeutung. Verständnis kann Konflikten - seien sie innergesellschaftlich oder international - vorbeugen. Dies impliziert auch, den Gebrauch der Sinne und der Gefühle mit einzubeziehen. Und hier spielt Kunst eine außerordentlich wichtige Rolle.
Von Tina Jerman, Essen.
27.03.2006 | Interkulturpolitik
Die kulturelle Dimension von Migrationsbewegungen wird in der öffentlichen Debatte, in den Wissenschaften und in der Praxis des Kulturbetriebs immer noch unterschätzt.
Von Christina Weiss, Staatsministerin a.D.
22.02.2006 | Bildung und soziale Ungleichheit
Das Außenministerium hatte den UNO-Sondergesandten für Bildung, Vernor Mu?oz, nach Deutschland eingeladen. Im ganzen Land besuchte er im Februar Schulen. Sein Fazit: Kinder aus Einwandererfamilien haben erhebliche Probleme, ihr Recht auf Bildung zu verwirklichen.
Von Christian Füller (taz), Berlin.