07.10.2011 | Rückgabe der Herero-Schädeln

„Die Wahrheit muss ans Licht“

Wir sind nicht von unseren deutschen Kollegen begrüßt worden, sagt Namibias Kulturminister Kazenambo verärgert. Es sei schockierend gewesen. Ein Interview von Rolf-Henning Hintze, Berlin.

24.11.2010 | Deutschland im Krieg

Interview mit einem deutschen Soldaten

Hans-Dieter Hoffmann wurde im Kalten Krieg Berufssoldat und später Oberstleutnant. Er nahm an den ersten Militäreinsätzen Deutschlands im Ausland teil und gehört heute zu denjenigen, die den Krieg in Afghanistan für falsch halten. Warum, erzählt er in diesem Interview mit Davide Brocchi, Köln.

Foto: © Gemen64 / PIXELIO

01.11.2010 | Geschichte

Auswärtiges Amt wirkte an Nazi-Verbrechen mit

Das Auswärtige Amt war seit 1933 an der Gewaltpolitik des Nationalsozialismus (NS) beteiligt. Nach 1945 hat man alles getan, um die schwere NS-Belastung des Amtes und vieler seiner Diplomaten zu vertuschen. Von Johannes Scholten, Marburg.

29.06.2010 | Rezension

Warum Menschen dumme Dinge tun, die zu ihrem Untergang führen

Warum Menschen dumme Dinge tun, die zu ihrem Untergang führen

Wie kann ein Buch von 704 Seiten, in Kleinschrift und mit 30 Seiten Quellenangaben in kurzer Zeit zum Bestseller werden? Der Autor von "Kollaps" (2005), Jared Diamond, meint, es läge schlicht am Thema - ein Thema, das die Menschen beunruhige; wie wichtig es sei, erkenne man doch sofort. Von Udo Simonis, Berlin.

Foto: © Verlag

25.11.2007 | Medien und Krieg

Zur Geschichte der Kriegsberichterstattung

Während die Kriegsberichterstattung so alt wie der Krieg selbst ist, hat die Pressefreiheit noch keine lange Geschichte. Schon Napoleon Bonaparte wusste: „Drei feindliche Zeitungen sind mehr zu fürchten als tausend Bajonette“. Von Maraike Wenzel, Köln.

22.11.2007 | Die Deutschen und die Natur

Adieu, Wildnis!

Adieu, Wildnis!

Der Historiker David Blackbourn sieht den Deutschen bei der "Eroberung der Natur" zu und verweist die Idee der natürlichen Landschaft in das Reich der Mythen. Von Jakob Vogel (taz), Berlin.

Foto: © unbekannt (pixelio?)

09.09.2007 | Angstgeschichte

Immer wegducken

Von der nuklearen Auslöschung zur Umweltkatastrophe: Eine Tagung zur "Politik der Angst" am Hamburger Institut für Sozialforschung. Von Ines Kappert, Hamburg.

06.05.2007 | Politik

Die Wunderheiler

Wahlen sind keine ausreichende Voraussetzung für eine Demokratie. Was der Westen unter "Demokratie" versteht, ist nur eine der möglichen Formen von Demokratie. Der Export eines undifferenzierten Rezeptes von Demokratie kann woanders Krankheiten eher verschlimmern als heilen, insbesondere wenn der Kontext unberücksichtigt bleibt. Von Hans Hübner, Köln.

26.08.2006 | Literatur im Nationalsozialismus

Verfolgte Dichterinnen

Else Lasker-Schüler, Gertrud Kolmar und Nelly Sachs verstummten nicht angesichts der Shoah. Die verfolgten Dichterinnen nahmen die Sprache mit ins Exil oder in die innere Emigration. Von Margret Karsch, Berlin.