06.12.2008 | Medien

Die Presse in Deutschland

"Die Welt besteht zu 99 Prozent aus Papier". Fast alles, was wir über die Welt erfahren, kommt aus den Medien. Die meisten von ihnen gehören Unternehmen, deren oberstes Ziel nicht immer die gute Information der Bürger ist. Der folgende Text bietet eine umfangreiche Analyse der Presse in Deutschland und macht einen Vergleich mit Italien. Von Davide Brocchi, Köln.

12.04.2008 | Identitätsshopping

kopf

Wir glauben, wir sind, was wir kaufen

Der Konsumismus beschert uns Güter, die wir gar nicht brauchen. Doch wenn der Bürger nur noch Käufer ist, stirbt die Demokratie, warnt US-Politikwissenschaftler Barber. Von Robert Misik, Berlin.

27.12.2007 | Italien

Anatomie einer autoritären Demokratie

Selbst wenn ein Sieg des Mittelinkslagers von Romano Prodi erwartet wurde, war das Ergebnis der italienischen Parlamentswahlen im Jahr 2006 eine Überraschung: Silvio Berlusconi bekam trotzdem fast die Hälfte der Stimmen. Es waren Stimmen gegen die Demokratie – eine Demokratie, die es bisher in Italien nie wirklich gab. Von Davide Brocchi, Köln.

01.06.2007 | Dossier 03

Mehr Demokratie wagen

Demokratie und Macht stehen sich gegenüber wie Selbstbestimmung und Fremdbestimmung. In einem Jahrhundert der sozialen und ökologischen Herausforderungen stellen sich die Frage der Kultur und der Politik neu: Nach welchen Prinzipien handeln Regierende und Regierte? Wer bestimmt die Entwicklung der Gesellschaft? Für wen? Ein Dossier über politische Parteien und soziale Bewegungen. Von Hans Hübner, Maraike Wenzel und Davide Brocchi, Köln.

15.05.2007 | Einführung zum Dossier

Mehr Demokratie wagen

Demokratie und Macht stehen sich gegenüber wie Selbstbestimmung und Fremdbestimmung. In einem Jahrhundert der sozialen und ökologischen Herausforderungen stellen sich die Frage der Kultur und der Politik neu: Nach welchen Prinzipien handeln Regierende und Regierte? Wer bestimmt die Entwicklung der Gesellschaft? Für wen? Ein Dossier über politische Parteien und soziale Bewegungen. Von Davide Brocchi, Köln.

13.05.2007 | Bedrohte Demokratie

Globalisierte Demokratie

Die Globalisierung bietet die Möglichkeit, sich der demokratischen Kontrolle zu entziehen. Dies gilt nicht nur für die Unternehmen, sondern auch für die nationalen Regierungen. Von Bernd Hamm, Trier.

12.05.2007 | Bedrohte Demokratie

Medialisierte Demokratie

Medialisierte Demokratie

Medien beeinflussen unsere Denkweisen und unsere Entscheidungen, egal ob sie Nachrichten, Unterhaltung oder Werbung senden. Ohne unabhängige und kritische Medien wäre jede echte Demokratie außerhalb der kleinen "Polis" undenkbar. Kann man heute von unabhängigen Medien sprechen? Wie haben sich die profitorientierten Medienunternehmen auf unsere Demokratien ausgewirkt? Von Hans Hübner, Köln.

10.05.2007 | Entwicklungspolitik

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Un-Gerechte Demokratie

Demokratie erzeugt nicht automatisch fairen sozialen Ausgleich und höchsten Reichtum, das leisten nur soziale Demokratien. Seit dem Angriff auf die Twin Towers in New York sind etwa 12.000 Mal so viele Menschen verhungert, wie am 11. September umgekommen sind. Weil die Lösung ihrer Probleme nicht im Interesse der Kernmachtstrukturen auf diesem Globus ist. Hier wird viel geredet (vor allem an Sonntagen), aber fast nichts getan. Von Franz-Josef Radermacher, Ulm.

10.05.2007 | Parteien und soziale Bewegungen

Komplementäre Kontraste

Perspektiven in einem komplementären Wechselverhältnis? Das Zusammenspiel von sozialen Bewegungen und Parteien war bisher meistens unbeabsichtigt, aber auch erfolgreich. Im transnationalen Raum, der von politischen Parteien nicht abgedeckt wird, kommt sozialen Bewegungen eine zentrale Rolle zu. Von Janosch Steuwer und Jürgen Mittag, Institut für soziale Bewegungen, Bochum.

06.05.2007 | Politik

Die Wunderheiler

Wahlen sind keine ausreichende Voraussetzung für eine Demokratie. Was der Westen unter "Demokratie" versteht, ist nur eine der möglichen Formen von Demokratie. Der Export eines undifferenzierten Rezeptes von Demokratie kann woanders Krankheiten eher verschlimmern als heilen, insbesondere wenn der Kontext unberücksichtigt bleibt. Von Hans Hübner, Köln.

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