22.12.2011 | Strategien der Kostenminderung

Apple’s Schattenseite

Während Apple sein neues iPhone 4S auf den Markt einführt, schuften die chinesischen Arbeiter beim Apple-Zulieferer Foxconn noch immer unter harten Bedingungen. Dies ist das Ergebnis der Studie "iSlave Behind the iPhone" der Arbeitsrechtsorganisation SACOM aus Hong Kong. Die Studie untersucht den Foxconn-Standort Zhengzhou. Von Larissa Neubaur, Bonn.

Foto: © Lars Mikloweit Danny König / PIXELIO

11.12.2011 | Global Governance

Rückschlag in Durban für den Klimaschutz

Die 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zurück. Weder die Beschlüsse zum Kyoto-Protokoll noch der Fahrplan für ein neues weltweites Klimaabkommen sind ausreichend, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. „Angesichts des schwierigen Verhandlungsverlaufes wäre es besser gewesen, die Klimakonferenz hätte keine Beschlüsse gefasst, sondern im neuen Jahr so lange weiter verhandelt, bis ein wirklich gutes Ergebnis erzielt worden wäre“, sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace. Er hat die zweiwöchigen Verhandlungen als Beobachter begleitet. Von Michelle Bayona, Hamburg.

19.09.2011 | Die neue Weltmacht

Meine Reise in China

Ziel der Reise war, einen Einblick in die Finanzmarktentwicklung, die Aufsichtsstrukturen und Finanzmarktregeln in China zu bekommen sowie vor diesem Hintergrund ein Verständnis für die Positionen Chinas zur Finanzmarktregulierung im Rahmen der G20 zu entwickeln. Daneben ging es um die Themen Geldwäsche und Doppelbesteuerungsabkommen. Von Gerhard Schick, Berlin.

Foto: © Holger Gräbner / PIXELIO

02.12.2010 | Pressefreiheit

Zensur und Menschenrechte in China

Für uns Europäer ist die Unabhängigkeit der Presse vollkommen gewöhnlich. Als chinesischer Journalist arbeitet man jedoch mit einem hohen Risiko. Der breiten Masse der Chinesen wird ein uneingeschränkter Zugang zu Meinungsbildung vorenthalten. Von Katharina Umbereit, Hildesheim.

Foto: ©  Gerd Altmann / PIXELIO

24.05.2010 | Studie

Deutsche Unternehmen externalisieren soziale und ökologische Kosten (© Peter von Bechen, Pixelio)

Deutsche Unternehmen externalisieren soziale und ökologische Kosten

Germanwatch hat eine Studie über die mangelnde soziale und ökologische Verantwortung deutscher Unternehmen wie Thyssen und Aldi im Ausland. Von Larissa Neubauer (Germanwatch), Bonn.

Foto: © Peter von Bechen / PIXELIO

06.05.2010 | Das Matriarchat der Mosuo

“Das Paradies der freien Liebe” (© Zoharby - 2005)

„Das Paradies der freien Liebe“

Der argentinische Journalist Ricardo Coler schrieb ein Buch über die Mosuo in China, die im Matriarchat leben. Sein Eindruck: Die Männer leben da besser, wo die Frauen das Sagen haben. Ein Interview von Jürgen Vogt, Berlin.

Foto: © Zoharby - 2005

17.04.2010 | Statistik von Amnesty International zu Todesstrafen

Todesstrafe weltweit abschaffen

Im vergangenen Jahr sind - China ausgenommen - mindestens 714 Menschen in 18 Ländern hingerichtet und mehr als 2.000 Menschen in 56 Ländern zum Tode verurteilt worden. Das geht aus der diesjährigen Statistik zur Todesstrafe hervor, die Amnesty International (ai) veröffentlicht hat. Von Claudia Roth (B90/Die Grünen), Berlin.

24.02.2010 | Abrüstung

Der Kampf gegen Streubomben ist nicht zu Ende

Viele Opfer von Streubomben sind Kinder: Manche Blindgänger sehen aus wie Spielzeug und sind auch Jahre nach einem Krieg noch gefährlich. Die USA, Russland, China, Indien, Brasilien, Pakistan und Israel haben sich der Konvention gegen Streumunitionen noch nicht angeschlossen. Von Claudia Roth (B90/Die Grünen), Berlin.

07.02.2010 | Ökonomie

Papierproduktion vernichtet Waldflächen (© BirgitH - Pixelio)

Papierproduktion vernichtet Waldflächen in der Größe von 500 Fußballfeldern

In einem Interview erläutert WWF-Papierexperte Johannes Zahnen die Zusammenhänge zwischen globalem Papierkonsum, Waldzerstörung und heimischer Nachfrage.

Foto: © BirgitH / PIXELIO

11.07.2007 | Fernost

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Kunst in China

Der Traum von Freiheit und Autonomie der Kunst wird nicht überall realisiert, so Dr. Ng Hong Chiok und Anne Engelhardt. In China, wo traditioneller Weise Kunst als eine der essentiellen Formen chinesischer Kultur verstanden wurde, die philosophische Welt- und Ordnungsvorstellungen widerspiegelt, kam es zu einem nachhaltigen Kulturbruch. Denn auch hier kam es zur Ökonomisierung der Kunst und zu einem Markt, an dem die globalisierten Regeln des Geldes und Konsums walten. Von Dr. Ng Hong Chiok und Anne Engelhardt, Bonn.

Foto: © unbekannt