25.12.2011 | Italien

Super Mario macht es

Die neue Regierung des konservativen Bankers und Wirtschaftsprofessors Mario Monti stützt sich in Italien auf einer breiten parlamentarischen Koalition. Die Reformen für die Bekämpfung der Schuldenkrise treffen vor allem die unteren Schichten. Die Partei von Silvio Berlusconi verhindert die Einführung einer Vermögenssteuer und die Erhohung des Spitzensteuersatzes. Von Michael Braun, Rom.

15.12.2010 | Italien

Die Macht der Mafia

Italien ist eins der acht mächtigsten Länder der Welt (G8) und Gründungsmitglied der Europäischen Union. Ihr größtes Unternehmen kontrolliert 14,6 Prozent des Bruttoinlandsproduktes - und heißt Mafia. Von Davide Brocchi, Köln.

Foto: © Daniel Stricker / PIXELIO

10.03.2010 | Italien

Literarisches Vermächtnis mit Sprengkraft

Verschollenes Kapitel des Romans "Petrolio" von Pasolini wird ausgestellt. Es könnte Aufschluss über den Mord an dem Schriftsteller sowie mafiöse Verstrickungen von Politikern und Wirtschaftsbossen geben. Von Michael Braun (taz), Rom.

26.05.2008 | Italiener

b3

Reich und schlecht informiert

Der andauernde Niedergang Italiens hat viele Ursachen. Ein Faktor aber erschwert die Lösung aller Probleme: das Mediensystem. Seit Jahrzehnten ähnelt Italien einem Menschen, der so kurzsichtig ist, dass er die Brille nicht mehr findet. Dadurch wird alles schwierig. Von Marco Morosini, Italien.

Foto: © unbekannt

27.12.2007 | Italien

Anatomie einer autoritären Demokratie

Selbst wenn ein Sieg des Mittelinkslagers von Romano Prodi erwartet wurde, war das Ergebnis der italienischen Parlamentswahlen im Jahr 2006 eine Überraschung: Silvio Berlusconi bekam trotzdem fast die Hälfte der Stimmen. Es waren Stimmen gegen die Demokratie – eine Demokratie, die es bisher in Italien nie wirklich gab. Von Davide Brocchi, Köln.

02.05.2007 | Italien

Alter Berlusconi, Neue Mitte

Für Paolo Flores D'Arcais, Philosoph und Direktor der linken intellektuellen Zeitschrift MicroMega, betreibt die Mitte-Links-Koalition einen Berlusconismus ohne Berlusconi. Von Petra Reski und Paolo Flores D'Arcais, Venedig.