10.04.2012 | Nachhaltigkeit

Das Ende des Wachstums, wie wir es kannten

Vor 40 Jahren brachte der Club of Rome das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ heraus und wies damit auf die Endlichkeit der Ressourcen hin. Vor 20 Jahren verabschiedete der Weltgipfel auf der Konferenz von Rio de Janeiro eine Deklaration, welche die Staaten zu nationaler Nachhaltigkeitspolitik verpflichtete. Doch die Umweltpolitik kommt nur langsam voran. Rom war vorgestern, Rio war gestern, für Reue ist es bald zu spät. Sagen neue Studien zum Klimawandel und mahnen zum schnellen Handeln. Von Margret Karsch, Berlin.

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08.11.2011 | Weltbevölkerung

Wir sind 7 Milliarden

Die Weltbevölkerung hat sich in den letzten 40 Jahren verdoppelt - und wächst weiter, vor allem in den ärmsten Ländern. Eine neue Studie des Berlin-Instituts untersucht, wie sich das Bevölkerungswachstum auf die Entwicklung Afrikas auswirkt und wo die demografischen Chancen liegen. Von Tanja Kiziak und Lilli Sippel, Berlin.

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28.09.2011 | Demografischer Wandel

Immer mehr Rentner, immer weniger Erwerbsfähige

Das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung nimmt in Ausgabe 121 des Newsletters "Demos" die demografische Entwicklung in der EU und die Rentensysteme unter die Lupe. Fazit: Die Rentensysteme müssen auf die demografische Entwicklung in Europa reagieren. Frühverrentung ist ein Auslaufmodell, länger zu arbeiten, lohnt sich nicht überall, Frauen sind immer noch gegenüber Männern benachteiligt. Von Margret Karsch, Berlin.

22.12.2010 | Bevölkerungswachstum

Wieviel Mensch verträgt die Erde?

Die Entwicklungspolitik umschifft seit Jahrzehnten den Zusammenhang zwischen hohen Kinderzahlen und wirtschaftlicher Rückständigkeit. Sie könnte jedoch die Rahmenbedingungen beeinflussen, unter denen Frauen und Männer sich für mehr oder weniger Kinder entscheiden. Von Lilli Sippel, Franziska Woellert und Reiner Klingholz, Berlin.

06.04.2010 | Religion und Bevölkerungswachstum

Erobern religiöse Menschen mit vielen Nachkommen die Welt?

In entwickelten Industrieländern sinken die Geburtenraten. Weil Gläubige deutlich mehr Kinder als Atheisten haben, vermuten einige Wissenschaftler eine Zunahme des Anteils an religiöser Menschen an der Bevölkerung. Das Diskussionspapier "Glaube, Macht und Kinder" des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung beleuchtet dieses Thema. Von Steffen Kröhnert und Reiner Klingholz, Berlin.

17.09.2009 | Demografischer Wandel

Ungleiche Nachbarn

Das neue Discussion Paper des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung "Ungleiche Nachbarn" zeigt, dass die demografische Entwicklung in Deutschland und Frankreich gegensätzlich verläuft - mit enormen Langzeitfolgen. Bis Mitte des Jahrhunderts dürfte Frankreich mehr Einwohner haben als Deutschland. Von Stephan Sievert und Reiner Klingholz, Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung.