06.10.2011 | Fukushima

Japan drohen 29 Millionen Kubikmeter Atommüll

Dekontaminierung und Lockerung von Evakuierungsregeln sollen Bewohner beruhigen. Von Martin Fritz, Tokio.

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05.09.2011 | Trotz Fukushima-1

Japans „atomares Dorf“ hält an der Nuklearenergie fest

Nach massiver Kritik an seinem Umgang mit der Katastrophe in Fukushima ist Premier Naoto Kan zurückgetreten. Sein Finanzminister Yoshihiko Noda soll nun Ministerpräsident werden. Noda will die Abhängigkeit Japans von der Atomkraft zwar reduzieren, jedoch keinen Atomausstieg. Von Verena Schweiger, Hamburg.

24.07.2011 | Atompolitik

Deutschland unterstützt Risiko-AKW in Brasilien

Greenpeace wirft schwarz-gelber Bundesregierung Doppelmoral vor. Von Cornelia Deppe-Burghardt, Hamburg / Brasilia.

15.07.2011 | Fukushima

„Der deutsche Atomausstieg ist sehr ermutigend“

Greenpeace-Aktivistin Takada kritisiert ihre Regierung hart - und findet Vorbilder. Ein Interview von Ingo Arzt.

20.04.2011 | Teure Atomenergie

Tschernobyl auch nach 25 Jahren noch gefährlich

Der neue Sarkophag um den zerstörten Atomreaktor in Tschernobyl kann die Außenwelt nur für einige Jahrzehnte vor den Folgen eines Zusammenbruchs der ersten Schutzhülle und damit vor der Ausbreitung hochradioaktiven Staubs schützen. Das belegt eine aktuelle Studie der Physikerin Oda Becker im Auftrag der unabhängigen Umweltschutzorganisation Greenpeace. Von Cornelia Deppe-Burghardt, Hamburg.

17.04.2011 | Essay

Fukushima, l’horreur

Oder der Traum ökonomischer Rationalität gebiert ungeheure Katastrophen. Von Elmar Altvater, Berlin.

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26.03.2011 | Deutschland nach Fukushima

250.000 Menschen demonstrieren gegen Atomkraft

Während in der Koalition die Kritik an Merkels Atomwende wächst und die Energiekonzerne in die Offensive gehen, haben am 26. März 2011 die bisher größten Massenproteste gegen Atomkraft stattgefunden: In vier deutschen Großstädten sind Zehntausende auf die Straße gegangen, um gegen die weitere Nutzung der Kernkraft zu demonstrieren. Von Christoph Bautz und Julian Bank, Köln.

15.03.2011 | Atompolitik

IPPNW warnt vor Wählertäuschung

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW warnt ausdrücklich vor nur vorübergehenden Anlagenstillständen, wenn es allein darum geht, Wahlen nicht zu verlieren. Von Angelika Wilmen, Berlin.

23.09.2010 | Atomfreundliche Bundesregierung

Laufzeitverlängerung gefährdet Erfolg der erneuerbaren Energien

“Wir raten der Bundesregierung dringend davon ab, die Laufzeiten für Kernkraftwerke zu verlängern”, so Martin Faulstich, Vorsitzender des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). „Längere Laufzeiten sind keine Brücke, sondern ein Investitionshindernis für die erneuerbaren Energien.“ Von Christian Simon, Berlin.

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17.09.2010 | Sioux-Vertreterin berichtet

Genozid durch Uranabbau in den USA

"Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt an Krebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört, sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples". Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA. Von Angelika Wilmen (IPPNW), Berlin.

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