25.07.2011 | Arbeitspolitik

Hartz-IV-Empfänger erreichen häufig nur unsichere Jobs

Im Jahr 2008 haben über eine Million Hartz-IV-Empfänger eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung aufgenommen. Nur 55 Prozent dieser Jobs dauerten länger als sechs Monate. Das zeigt eine am 14. Juni 2011 veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Von Wolfgang Braun, Nürnberg.

01.03.2011 | Kastensystem der Armen in Deutschland

Arm, ärmer, Langzeitarbeitsloser

Auch in den untersten sozialen Schichten gibt es eine subtile Hierarchie. Die Hartz-IV-Verhandlungen haben mal wieder gezeigt, wie sehr die Politiker dies ausspielen. Von Ulrike Herrmann (taz), Berlin.

15.09.2010 | Hartz IV-Empfänger

Schmarotzer, Abzocker und Parasiten?

Im August 2005 brachte das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit die Broschüre „Vorrang für die Anständigen – Gegen Missbrauch, ‚Abzocke‘ und Selbstbedienung im Sozialstaat“ heraus. Für diese Broschüre schrieb der Superbundesminister Wolfgang Clement das Vorwort. Gegen diese Vorurteilung von Arbeitslosen tragen nun auch die Ergebnisse einer neuen Studie bei: Jeder zweite Hartz-IV-Empfänger geht einer nützlichen Tätigkeit nach. Von Wolfgang Braun, Nürnberg.

25.02.2010 | Auswirkungen der Wirtschaftskrise

Personalabbau, Kurzarbeit und weniger Lohn

Auf die Wirtschaftskrise reagieren viele Betriebe mit Personalabbau, Kurzarbeit und Abstrichen bei Lohn und Gehalt. Besonders deutlich sind die Auswirkungen in der Metallindustrie, wo insbesondere die Kurzarbeit beim Krisenmanagement eine sehr große Rolle spielt. Von Rainer Jung (Hans-Böckler-Stiftung), Düsseldorf.

31.12.2009 | Fünf Jahre Hartz IV

Armut und Ausgrenzung per Gesetz (© Klaus-Uwe Gerhardt - Pixelio)

Armut und Ausgrenzung per Gesetz

Seit dem 1. Januar 2005 ist Hartz IV in Kraft. Es wurde durch die rot-grüne Koalition mit den Stimmen von Union und FDP eingeführt. Eine kritische Zwischenbilanz. Von Katja Kipping, Berlin.

24.09.2008 | Harte Zeiten

©  Alexander Dreher, Pixelio

Wie Hartz IV schmeckt

Gesunde Ernährung? Das ist keine Frage, die sich arme Menschen stellen. Hartz IV Empfänger vermeiden die zahlreichen exquisiten Kochsendungen. Warum? Ganz einfach: Als appetitt- gesteuerter Zuschauer meint man drei Mahlzeiten pro Tag seien normal. Doch sie sind und bleiben: Luxus vergangener Tage. Von Rosemarie Wenzel, Heidelberg.

25.01.2007 | Kultur und Alter

Die Alten sind die Neuen

Die Alten sind die Neuen

Die Alten brauchen Kultur zur Unterhaltung, denn sie haben die Arbeit verloren. Aber sie können sich auch spielerisch einen neuen Freiraum schaffen. Von Jochen Gerz, Kilgarvan (Irland).

07.11.2006 | Einführung zum Dossier

Menschsein in Zeiten von Hartz IV und Human Resources

Für immer mehr Menschen wird es zunehmend schwieriger, in der Krise eine Chance zu sehen. Das System Hartz IV betrifft nicht nur die Arbeitslosen, die 10 Prozent der Bevölkerung ausmachen und deshalb für die Regierung ein vernachlässigbares politisches Gewicht haben. Auch viele Arbeiter, Angestellte, Absolventen, Selbstständige und sogar manche Manager haben immer mehr Angst vor dem sozialen Abgrund. Von Davide Brocchi, Köln.

08.07.2005 | Sozialpolitik in den westlichen Ländern

Hartz IV international

Wer die USA, Großbritannien, Dänemark und Frankreich vergleicht, wird feststellen, dass sich die sozialpolitischen Strategien ähneln: Mit Zuckerbrot und Peitsche sollen aus Sozialhilfe- wieder Lohnempfänger gemacht werden, auch mit Minilöhnen und dem Druck, zu heiraten. Von Anne Daguerre, London.

Newsletter
Mehr Informationen
Name E-Mail

eBooks

Link zu den TextenTexte zur Kultur und Nachhaltigkeit

Themen

Arbeit Bundesregierung Demokratie Deutschland Ernährung Globalisierung Hochschule Krieg Kunst Landwirtschaft Lebensstile Medien Nachhaltigkeit Politik soziale Bewegungen soziale Ungleichheit Studie taz Umwelt Wirtschaft

Statistik

Themenfelder: 35
Themen: 735
Beiträge: 546