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24.05.2008 | Frieden mit dem Islam
„Wer den muslimischen Extremismus verstehen will, muss versuchen, die Welt wenigsten einmal aus der Sicht eines Muslims zu betrachten,“ schreibt Jürgen Todenhöfer, ehemaliger Sprecher der CDU/CSU für Entwicklungspolitik und Rüstungskontrolle, in seinem neuen Buch „Warum tötest du, Zaid?“ Die wichtigste Voraussetzung jedes Friedens ist die Fähigkeit, die kulturelle Perspektive zu wechseln. Leider nimmt diese Fähigkeit mit der Zunahme der Macht oft ab.
Von Davide Brocchi, Köln.
22.05.2008 | Bildung
Eine Radikalisierung junger Muslime auch in Deutschland kann nur durch Aufklärung und Bildung entgegen getreten werden. Kinder und Jugendliche, die gelernt haben, dass auch der Qur’an fordert kritisch nachzudenken und nachzufragen werden sehr viel seltener „Spielball“ von Demagogen. Und wo sollten sie ein entsprechendes Wissen über die eigene Religion nicht lernen, wenn nicht in einem deutschsprachigen Islamunterricht?!
Von Rabeya Müller
22.05.2008 | Ureinwohner und Biodiversität

Ureinwohner lehnen weitere Naturschutzflächen auf ihrem Land ab, sagt Jannie Lasimbang, Indigenen-Vertreterin bei der UN-Konferenz über Bio-Vielfalt.
Von Jost Maurin, Bonn.
20.05.2008 | Interkulturalität

„Wann ist ein Mann ein Mann“, fragte schon Grönemeyer längst. Katajun Amirpur fragt: „Wann ist ein Moslem ein Moslem?“. Denn die 3,2 Millionen Muslime in Deutschland sind keine homogene Masse. Religion ist für manche Muslime schlicht eine Form der persönlichen Sinnstiftung in der Fremde. In anderen Fällen ist die Rückbesinnung auch als eine Trotzreaktion zu sehen: Eine Reaktion gegen die permanent negative Einstellung zum Islam, die auch säkulär lebenden Muslimen in Deutschland entgegen schlägt.
Von Katajun Amirpur
20.05.2008 | Interkulturalität

Islam wird gerne gleichgesetzt mit Islamismus. Auch die Medien, deren Auftrag es doch sein sollte unbefangen und uneingenommen zu berichten, nehmen es hier gerne mal nicht so genau. Der Islam wird oft als etwas Bedrohliches dargestellt. Abseits des Boulevards sind häufig gerade seriöse Medien auf das Feindbild Islam fixiert. A self-fulfillig-prophecy?
Von Kai Hafez, Erfurt.
15.05.2008 | Rat der Ex-Muslime
Auch das Recht, an keinen Gott glauben zu dürfen, muss sich erkämpft werden. Und manche setzen dafür sogar ihr Leben aufs Spiel. Ganz weit weg? Nein, gleich hier um die Ecke…
Von Thomas Schmeckpeper
02.04.2008 | Islamischer Extremismus

Welchen Frieden fördern die islamischen Extremisten mit ihren Aktionen? Einige Beispiele...
Von Nasrin Amirsedghi, Mainz.
01.08.2007 | Brücken
Menschen anderer Herkunft und Kultur verstehen zu können, ist in unserer heutigen globalisierten Welt von großer Bedeutung. Verständnis kann Konflikten - seien sie innergesellschaftlich oder international - vorbeugen. Dies impliziert auch, den Gebrauch der Sinne und der Gefühle mit einzubeziehen. Und hier spielt Kunst eine außerordentlich wichtige Rolle.
Von Tina Jerman, Essen.
24.06.2006 | Ghana
Auf dem zentralen Markt von Accra, der Hauptstadt von Ghana haben Männer nichts zu suchen. Eine Marktkönigin regiert, die Marktfrauen kümmern sich um Organisation, Sicherheit, soziale Absicherung und Rechtsprechung: Ein Beispiel dafür, dass die afrikanischen Frauen fähig sind, ihr eigenes Überleben erfolgreich und effizient zu organisieren, wenn man sie nur lässt.
Von Hans Hübner, Köln.
21.06.2006 | Digitalisierte Kultur
Auch das Wissen und die Information werden ungleich verteilt.
Die Globalisierung bedeutet auch die Dominanz der englischen Literatur und die fehlende Übersetzung in regionale Sprachen. Wie kann die digitale Vielfalt in der Globalisierung aufbewart werden?
Von Rüdiger Wischenbart