20.06.2012 | Enquetekommission uneins

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Wie weit wollen wir noch wachsen?

In der Enquetekommission des Bundestags zum Wachstum gibt es Differenzen. Für die einen ist "Wachstum immer auch qualitativ", andere warnen vor Fetischismus. Von Richard Rother, Berlin.

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12.06.2012 | Nach der Modernisierung

Die Wiederentdeckung der Peripherie

Die Finanzkrise ist ein weiterer Symptom für eine „Krise der Zentralität“ – und auch sie führt zu einer Neuaufwertung der „kreativen Marginalität“. Während die Zentren die Modernisierung vorangetrieben haben, wird der Motor der zukunftsfähigen Entwicklung vor allem in den Peripherien liegen. Von Davide Brocchi, Köln.

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10.04.2012 | Nachhaltigkeit

Das Ende des Wachstums, wie wir es kannten

Vor 40 Jahren brachte der Club of Rome das Buch „Die Grenzen des Wachstums“ heraus und wies damit auf die Endlichkeit der Ressourcen hin. Vor 20 Jahren verabschiedete der Weltgipfel auf der Konferenz von Rio de Janeiro eine Deklaration, welche die Staaten zu nationaler Nachhaltigkeitspolitik verpflichtete. Doch die Umweltpolitik kommt nur langsam voran. Rom war vorgestern, Rio war gestern, für Reue ist es bald zu spät. Sagen neue Studien zum Klimawandel und mahnen zum schnellen Handeln. Von Margret Karsch, Berlin.

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21.02.2012 | Ökonomie

Geschenkte Kartoffeln und Geld umsonst

Energieautarke Dörfer, eine Chemie ohne Erdöl und Banken, die Geld verwalten und nicht verzocken. Annette Jensen setzt dem Bruttosozialprodukt das Bruttosozialglück entgegen. Von Heike Holdinghausen, Berlin.

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27.01.2012 | Pessimistisches Szenario

„Eigentlich schon zu spät für Nachhaltigkeit“

Vor der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ äußerte sich der US-Chemiker Dennis Meadows pessimistisch, was die Chancen eines Kurswechsels im Sinne der Nachhaltigkeit angeht.

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09.12.2011 | Neues Buch

Anders wirtschaften, besser leben – und glücklich sein

Die Journalistin Annette Jensen hat sie aufgespürt: Menschen, die Alternativen zum globalen Mainstream entwickelt haben, die etwas gegen Klimawandel, Finanz- und Wirtschaftskrise tun. Das sind keine Theoretiker, sondern Macher mit unterschiedlichen Hintergründen. Von Christine Weis, Freiburg.

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17.11.2011 | Über männliche Prostitution und soziale Nachhaltigkeit

Im strukturellen Nichts

In Deutschland werden der Szene der männlichen Prostituierten starke Vorurteile entgegengebracht, obwohl sie nahezu unsichtbar ist. Während weibliche Prostitution in der Öffentlichkeit präsent ist, wird die Szene der männlichen Prostituierten tabuisiert und totgeschwiegen. Gleichzeitig ist die Unkenntnis über die Szene groß. Warum ist die Szene praktisch unsichtbar und welche Faktoren behindern eine sozial nachhaltige Entwicklung? Von Frank Jablonski, Köln.

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14.11.2011 | Trends

Mode ohne Schadstoffe

Auch H&M verzichtet nach Greenpeace-Kampagne auf gefährliche Chemikalien. Von Simone Miller, Hamburg.

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01.11.2011 | Begrenzte Ressourcen

Wertvolle Rohstoffe wieder verwerten

Wie lassen sich die wertvollen Rohstoffe, die in vielen Produkten stecken, intelligent und kostengünstig zurück gewinnen und nachhaltig wieder verwerten? Wie kann man ein Produkt von vornherein so gestalten, dass Recycling und Nachnutzung optimal möglich sind? Diesen und anderen akuten Fragen rund um das Thema Wert- und Rohstoffe widmet sich die neue Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Von Stefanie Heyduck, Alzenau.

24.10.2011 | Wirtschaft

„Du musst ein Schwein sein“

Die Machiavellisten sind die besten Unternehmensgründer. So lautet das Ergebnis einer interdisziplinären Studie von Wissenschaftlern. Schließen sich Erfolg in der heutigen Wirtschaft und eine gesellschaftliche Verantwortung doch aus? Von Florian Klebs, Universität Hohenheim.

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