27.01.2012 | Pessimistisches Szenario

“Eigentlich schon zu spät für Nachhaltigkeit”

Vor der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“ äußerte sich der US-Chemiker Dennis Meadows pessimistisch, was die Chancen eines Kurswechsels im Sinne der Nachhaltigkeit angeht.

09.12.2011 | Neues Buch

Anders wirtschaften, besser leben – und glücklich sein

Die Journalistin Annette Jensen hat sie aufgespürt: Menschen, die Alternativen zum globalen Mainstream entwickelt haben, die etwas gegen Klimawandel, Finanz- und Wirtschaftskrise tun. Das sind keine Theoretiker, sondern Macher mit unterschiedlichen Hintergründen. Von Christine Weis, Freiburg.

17.11.2011 | Über männliche Prostitution und soziale Nachhaltigkeit

Im strukturellen Nichts

In Deutschland werden der Szene der männlichen Prostituierten starke Vorurteile entgegengebracht, obwohl sie nahezu unsichtbar ist. Während weibliche Prostitution in der Öffentlichkeit präsent ist, wird die Szene der männlichen Prostituierten tabuisiert und totgeschwiegen. Gleichzeitig ist die Unkenntnis über die Szene groß. Warum ist die Szene praktisch unsichtbar und welche Faktoren behindern eine sozial nachhaltige Entwicklung? Von Frank Jablonski, Köln.

14.11.2011 | Trends

Mode ohne Schadstoffe

Auch H&M verzichtet nach Greenpeace-Kampagne auf gefährliche Chemikalien. Von Simone Miller, Hamburg.

01.11.2011 | Begrenzte Ressourcen

Wertvolle Rohstoffe wieder verwerten

Wie lassen sich die wertvollen Rohstoffe, die in vielen Produkten stecken, intelligent und kostengünstig zurück gewinnen und nachhaltig wieder verwerten? Wie kann man ein Produkt von vornherein so gestalten, dass Recycling und Nachnutzung optimal möglich sind? Diesen und anderen akuten Fragen rund um das Thema Wert- und Rohstoffe widmet sich die neue Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS. Von Stefanie Heyduck, Alzenau.

24.10.2011 | Wirtschaft

„Du musst ein Schwein sein“

Die Machiavellisten sind die besten Unternehmensgründer. So lautet das Ergebnis einer interdisziplinären Studie von Wissenschaftlern. Schließen sich Erfolg in der heutigen Wirtschaft und eine gesellschaftliche Verantwortung doch aus? Von Florian Klebs, Universität Hohenheim.

29.09.2011 | Energiewende

Bereits 1 Million Kunden bei Ökostromanbietern

Im Juli 2011 hat die Zahl der Kunden bei den vier großen Ökostromanbietern - Elektrizitätswerke Schönau (EWS), Greenpeace Energy, LichtBlick und Naturstrom - die Millionengrenze soeben überschritten hat. Von Matthias Bauer, Berlin.

14.09.2011 | Ernährung

Weniger Fleisch? Nachhaltiger Konsum ist mehr

Treibhausgase, die durch die Ernährung entstehen, machen rund ein Fünftel der gesamten Treibhausgasbilanz der Europäischen Union aus, wenn alle Vorleistungen wie Dünger, Importe usw. einbezogen werden. Unnötiges Wegwerfen von Lebensmitteln vermeiden, eine fleischarme Ernährung, der Griff zu vegetarischem Essen und ein Mehr an biologisch erzeugten Lebensmitteln können bis zu 25 Prozent der klimaschädlichen Gase in der EU bis 2030 einsparen. Zu diesen Ergebnissen kommen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Öko-Instituts. Von Bettina Brohmann, Darmstadt.

30.07.2011 | Rat für nachhaltige Entwicklung

Die deutsche Rohstoffpolitik muss neu ausgerichtet werden

In dem Gutachten „Wie Deutschland zum Rohstoffland wird“, das er Anfang Juni der Bundesregierung zugeleitet hat, entwickelt der Rat für nachhaltige Entwicklung eine Vision für eine 100-prozentige Kreislaufführung solcher Materialien. Noch werden strategische Rohstoffe vielfach mit dem Abfall verbrannt. Von Christian Schaudwet, Berlin.

20.07.2011 | Organisierte Kriminalität

Deutschland braucht kulturelle Antikörper gegen die Mafia

2009 berichtete das englische Tageblatt The Guardian, dass die Mafia bereits 14,6 Prozent des italienischen Bruttosozialproduktes kontrolliert. Die neapolitanische Camorra und die kalabrische `Ndrangheta beherrschen den überaus lukrativen Kokainmarkt in ganz Europa, während der russische Energiemarkt in der Hand der russischen Mafia ist. Ähnliche Zustände stehen auch Deutschland bevor, wenn die Bekämpfung der Mafia nicht verstärkt wird. Von Roberto Scarpinato, Bensberg / Palermo.

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