27.01.2015 | Klimawandel und Theater 2

Das Gesicht des Klimawandels

Wie Theater auf den Philippinen hilft, denjenigen eine Stimme zurückzugeben, die ihre eigene angesichts der Zerstörung durch den Taifun Haiyan verloren haben. Die Philippinen sind eines der vulnerabelsten Länder der Erde – auch aufgrund der Folgen des Klimawandels. Diese werden in vielfältigster Form theatral erarbeitet: in kommerziellen Musicals, in Kinder- und Jugendtheaterproduktionen, im traditionellen Tanztheater, im Sprechtheater; das Cultural Center of the Philippines (CCP) in Manila produzierte hierzu ein ganzes Festival. Im Alltag sind neben dem Christentum das Wissen und die Rituale der Schamanen präsent. Häufig greifen die Theaterschaffenden das Traditionelle in ihren Produktionen auf, um damit an den sensiblen Umgang der Menschen mit der Natur anzuknüpfen und diesen zu reaktivieren. Das Theater sieht seine Aufgabe auch darin, die Zuschauer auf die klimatischen Veränderungen vorzubereiten, mit ihren Folgen leben zu lernen und den weltgesellschaftlichen Dialog über das Thema auf lokaler Ebene anzuregen. Von Natalie Driemeyer

Foto: © Natalie Driemeyer

27.01.2015 | Klimawandel und Theater 1

Wenn das Meer an der Heimat nagt

Im indonesischen Pulau Panggang ist Theater identitätstiftendes Mittel, um über die Beziehung zur Natur zu berichten. Im Rahmen einer WELT-KLIMA-THEATER-RECHERCHE-REISE untersucht Natalie Driemeyer, wie Künstler, insbesondere Theaterschaffende, auf den verschiedenen Kontinenten die drastischen klimatischen Veränderungen in ihren Produktionen reflektieren, welche Möglichkeiten sie in ihren unterschiedlichen Kulturen, Religionen und politischen Systemen haben, die Menschen vor Ort zu erreichen. Die erste Station ist Indonesien. Die Veränderungen zeigen sich auf dem sich in west-östlicher Ausdehnung über 5000 Kilometer erstreckenden Archipel auf vielfältigste Weise. Sprechen wir von den klimatischen Veränderungen, müssen wir darüber sprechen, wie sie Menschen treffen. Das Theater ist weltweit aufgrund seiner Tradition Experte darin, vom Leben der Menschen zu erzählen und sie auf verschiedenste Weise zu berühren. Der Klimawandel findet statt. Die Frage ist, wie wir damit gemeinsam umgehen, wie wir ihn verlangsamen können und es schaffen, eine zivilisierte, gerechte Weltgesellschaft zu kreieren. Von Natalie Driemeyer

Foto: © Natalie Driemeyer

05.02.2014 | Kennzeichnung von Bilddateien im Internet

mein Bild

Bildrechte richtig angeben – sinnvoll und technisch lösbar

Das Urteil des Landgerichtes Köln vom 30.1.2014 wird mehr Wellen schlagen, als es ihnen recht sein wird. Denn eine Kennzeichnung der Urheberschaft in der Bilddatei ist unmöglich. Selbst ein Wasserzeichen mit der Rechteangabe ist oft unzulässig, da das Bearbeitungsrecht dies untersagt - zumal für Onlinedatenbanken für Fotos ein realer Link angegeben werden muss. Lesen Sie hier, dass es doch eine Lösung gibt, die rechtsverbindlich sein könnte und von jedem umgesetzt werden kann. Drei Angaben, drei Orte zur Auswahl - so einfach, dass es gesagt werden muss. Von Roland Prüfer, Hildesheim.

Foto: © Roland Prüfer

18.01.2013 | Kanada

Kanadas Indianer werden wieder wütend

Mit einem Hungerstreik in der Hauptstadt hat eine Indianerführerin eine neue Protestwelle ausgelöst. Es geht um Lebensbedingungen, Arbeitslosigkeit und Umweltvergehen in den Reservaten. Von Jörg Michel, Edmonton.

16.01.2013 | Bus und Straßenbahn kostenlos

Tallinn zum Nulltarif

Als erste europäische Hauptstadt bietet die estnische Metropole ab dem neuen Jahr kostenloses Bus- und Bahnfahren für alle Tallinner. Von Reinhard Wollf

Foto: © Katharina Wieland Müller/PIXELIO

16.01.2013 | Jobmarkt

„Alle wissen, es ist illegal. Aber kaum einer wehrt sich“

Immer mehr Arbeitsverträge seien rechtswidrig, sagt Jurist Peter Schüren. Er fordert "Abschreckung": Eine Firma verzichte auf unbezahlte Überstunden, wenn sie "250.000 Euro Bußgeld und fünf Millionen Euro Gewinnabschöpfung hinter sich hat". Ein Interview von Eva Völpel.

18.12.2012 | Energiewende

Gibt es noch eine solare Zukunft?

Die Debatte um das EEG, schamlos betriebene Lobby-Politik und die Strompreislüge diskreditieren die erneuerbaren Energien. Die fossilen Energie-Riesen sehen gerade durch die starke Zunahme von Solarstromanlagen ihre Gewinne schwinden. Wenn jeder Hausbesitzer zum Selbstversorger wird, dann bricht eine beachtliche Einnahmequelle weg. Wen wundert da die Vernebelungstaktik? Die Bürger sind verunsichert und die Solarindustrie muss um ihre Existenz kämpfen. Ein Interview mit Willi Wohlfart (SUNWORX-Solar). Von Robert Piterek, Düsseldorf.

Foto: © Robert Piterek

24.08.2012 | Regulierung der Finanzmärkte

DAX-Bosse auf Attac-Kurs

Mit Bernd Scheifele fordert erneut der Chef eines Großkonzerns die Zerschlagung der Banken.

26.05.2012 | Klimaverhandlungen in Bonn

Rückschritte statt Fortschritt

Die am 25. Mai in Bonn zu Ende gehenden Klimaverhandlungen machen deutlich, dass selbst das in Durban Erreichte wieder auf dem Spiel steht. Von Hermann Ott, Bonn.

28.04.2012 | Energie

Grüne Energien in der Krise

Die weltweiten Investitionen in regenerative Stromerzeugung gehen seit einem halben Jahr zurück. Viele Staaten kürzen die Förderung, Investoren sind verunsichert. Von Ingo Arzt, Berlin.